Bürgersprechstunde mit Robert Wenking und CDU-Ratskandidaten bringt regen Austausch
Verkehrsführung ist umstritten

Horstmar -

Die Verkehrsführung innerhalb der Altstadt war ein lang diskutiertes Gesprächsthema während einer Bürgersprechstunde auf dem Kirchplatz. Dazu hatten Bürgermeister Robert Wenking und die CDU-Ratskandidaten eingeladen. Sie versprachen, das Verkehrskonzept zu prüfen.

Montag, 24.08.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 25.08.2020, 15:14 Uhr
Bürgermeister Robert Wenking (l.) und die CDU-Ratskandidaten erläuterten den Besuchern der Bürgersprechstunde auf dem Kirchplatz, was es mit der Umgestaltung der Historischen Altstadt auf sich hat.
Bürgermeister Robert Wenking (l.) und die CDU-Ratskandidaten erläuterten den Besuchern der Bürgersprechstunde auf dem Kirchplatz, was es mit der Umgestaltung der Historischen Altstadt auf sich hat.

Zahlreiche Besucher waren zur Bürgersprechstunde von Robert Wenking und der CDU-Ratskandidaten auf dem Kirchplatz erschienen, um Anregungen, Kritik und Wünsche vorzutragen. CDU-Vorsitzender Hermann ten Winkel freute sich über das große Interesse. Der Austausch zeigte deutlich, dass der Schuh besonders in der Verkehrsführung innerhalb der Altstadt drückt. Bürgermeister Wenking machte mit der Barrierefreiheit sowie der Aufenthaltsqualität noch einmal die Gründe für die Neugestaltung des Kirchplatzes deutlich.

„Das sind Bausteine zur Stärkung der Historischen Altstadt, die wir jetzt nach und nach angehen“, beschrieb er die beabsichtigte Quartiersentwicklung mit der Überplanung des Bereichs ehemalige Fleischerei Ringkamp, ehemalige Ratsschänke einschließlich des Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Münsterstraße/Kappenberger Straße. Der Rat wolle dort eine städtebauliche Neuordnung auf der Grundlage eines Entwicklungskonzeptes unter Einbeziehung von Wohnbebauung und Geschäften wie einer Eisdiele, so Wenking weiter.

Der vorliegende Antrag auf die teilweise Wiederöffnung der Königstraße werde in das vom Rat beschlossene Verkehrskonzept für die Altstadt miteinfließen und ausführlich gewürdigt, versprach er.

In der anschließenden Diskussion trugen Haderneinige Bürger Anregungen und Kritik vor. So werde auf der Königstraße häufig verkehrsbehindernd geparkt. Man wünsche sich ein Schild mit dem Hinweis, dass der Parkplatz Königstraße/Südring durchfahrbar sei und nicht auf der Königstraße gewendet werden müsse.

Anwohner der Stadtstiege sowie der äußeren Schöppinger Straße wünschten sich ein „Durchfahrt verboten/Anlieger Frei-Schild“, um den Durchgangsverkehr von den Straßen zu bringen. „Sowohl der ruhende als auch der fließende Verkehr werden zu wenig bis gar nicht kontrolliert“, kritisierten einige der Diskussionsteilnehmer, Das fördere das Fehlverhalten.

Wenking und die Rats-Kandidaten sagten zu, die Anregungen sowie die Kritik des Verkehrskonzeptes eingehend zu prüfen und in die Beratungen und Entscheidungen des Rates miteinfließen zu lassen.

Einige Anregungen aus der Bürgerschaft bezogen sich auf die Größen der gelben Tonnen, die ab dem 1. Januar 2021 eingeführt werden sowie das Parken auf Fuß- und Radwegen.

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