Hans-Jürgen Schimke und Helga Bennink
Das Dorf gibt Stabilität fürs Leben

LAER -

Hans-Jürgen Schimke war von 1999 bis 2009 Grüner Bürgermeister von Laer. Jetzt hat sich der ehemalige erste Bürger des Ewaldidorfes mit der aktuellen Kandidaten für das Bürgermeisteramt des Bündnis 90/Die Grünen, Helga Bennink, getroffen und sich mit ihr ausgetauscht.

Freitag, 04.09.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 17:02 Uhr
Laers Ex-Bürgermeister Hans-Jürgen Schimke greift in den Wahlkampf ein und freut sich über die „qualifizierte Kandidatin“ Helga Bennink
Laers Ex-Bürgermeister Hans-Jürgen Schimke greift in den Wahlkampf ein und freut sich über die „qualifizierte Kandidatin“ Helga Bennink

Er war es schon – sie will es werden: Hans-Jürgen Schimke freut sich über die „qualifizierte Kandidatin“ Helga Bennink für das Bürgermeisteramt in Laer. Beide sind für die Partei Bündnis 90/Die Grünen politisch aktiv. Sie verbindet darüber hinaus aber noch eine wesentlichere Erkenntnis: Erfahrung in Verwaltung und Politik, gute Ideen und durchsetzbare Konzepte seien heute mehr denn je in den Rathäusern gefragt.

Dass Schimke, der als Grüner Bürgermeister von 1999 bis 2009 die Geschicke Laers mitbestimmte, aktuell im Ewaldidorf eine große Anerkennung genießt, war beim gemeinsamen Gang mit Helga Bennink durchs Dorf am Montagnachmittag schnell spürbar. Immer wieder erwiderte der „Alt-Bürgermeister“ freundliche Grüße von Laerern, als er der Grünen Bürgermeisterkandidatin an verschiedenen Punkten im Dorf Entwicklungsszenarien veranschaulichte: „Die überschaubare Einheit des Dorfes ist ein wesentlicher Beitrag zur Identitätsbildung und Verwurzelung von Menschen. Da hat Laer einiges zu bieten“, erklärte Schimke.

In einer Gemeinde wie Laer sei gut sichtbar, wie sich diese Identitätsbildung auswirkt. Fast alle jungen Leute verließen ausbildungsbedingt für bestimmte Zeiten den Ort, sie kämen aber zu einem guten Teil wieder zurück, um hier zu bauen und zu leben. Und die lebhafte Teilnahme an Volksfesten und Ähnlichem zeige, dass auch bei längeren Abwesenheiten die Bindung an den Ort nicht verloren geht. Damit vermittelt das Aufwachsen im Dorf aus Sicht von Schimke erheblich mehr Stabilität für den Lebensentwurf, als dies in großen Städten der Fall ist.

„Nur eine Landschaft, die gepflegt, von Menschen beachtet und erhalten wird, kann ihre Funktionsfähigkeit und damit ihre Schönheit behalten“, sind sich Helga Bennink und Hans-Jürgen Schimke einig.

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