Grüne Bürgermeisterkandidatin Helga Bennink setzt auf Bürgerbeteiligung und Realismus
Lebenserfahren und kompetent

Laer -

Sie ist lebenserfahren, fachlich kompetent und politisch bewandert. Auch mit ihrer unaufgeregten Art kann die Bürgermeisterkandidatin der Grünen punkten. Das haben die Auftritte von Helga Benning auch während der Podiumsdiskussionen des UNL und der UBG gezeigt.

Mittwoch, 09.09.2020, 23:48 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 17:44 Uhr
Das Büro der Laerer Grünen ist inzwischen eine Art zweite Heimat für Bürgermeisterkandidatin Helga Bennink geworden. Die 58-Jährige lebt mit ihrem Mann in Münster, will aber, wenn sie gewählt wird, ihren Zweitwohnsitz im Ewaldidorf nehmen.
Das Büro der Laerer Grünen ist inzwischen eine Art zweite Heimat für Bürgermeisterkandidatin Helga Bennink geworden. Die 58-Jährige lebt mit ihrem Mann in Münster, will aber, wenn sie gewählt wird, ihren Zweitwohnsitz im Ewaldidorf nehmen. Foto: Sabine Niestert

Sie will keinen missionieren und niemanden blenden. Wichtig ist es ihr, ehrlich, authentisch und glaubwürdig herüberzukommen. Das scheint Helga Bennink während ihrer zahlreichen öffentlichen Auftritte in den vergangenen Wochen gelungen zu sein. Im direkten Vergleich mit ihren beiden Mitbewerbern Manfred Kluthe und Palitha Löher während der Podiumsdiskussion des Unternehmernetzwerkes und der UBG präsentierte sich die Bürgermeisterkandidatin der Grünen als eine bodenständige und politisch erfahrene Realistin, die weiß was sie kann, was sie will und was machbar ist.

Schließlich kennt die 58-Jährige, die seit über 20 Jahren bei der Stadt Wuppertal arbeitet, die Kommunalverwaltung nicht nur von innen, sondern auch von außen. So weiß die langjährige ehemalige grüne Ratsfrau von Münster, wie das Zusammenspiel von Kommunalpolitikern und der Verwaltungsspitze funktioniert. Berufliche Kenntnisse aus Tätigkeiten in der freien Wirtschaft haben den Horizont der Tochter eines Landwirtes und einer Hausfrau, die in einem Dorf – ähnlich groß wie Laer – in der Grafschaft Bentheim aufgewachsen ist, zusätzlich erweitert.

„Die haben Großartiges geleistet“, lobt die Frau aus einem Vier-Mädel-Haus immer wieder die Leistung der Mitarbeiter der Laerer Gemeindeverwaltung, die seit Monaten ohne einen Bürgermeister an ihrer Spitze und mit nur 27 Mitarbeitern auskommen müssen. Als das nicht schon genug wäre, kamen dann auch noch die Herausforderungen der Corona-Pandemie hinzu.

Das Virus hat auch die Pläne der Grünen ziemlich durcheinander gebracht. Als diese Ende Januar ihre Bürgermeisterkandidatin als erste der Öffentlichkeit präsentiert haben, wussten sie noch nicht, welche Kandidaten die anderen Parteien ins Rennen schicken würden. Helga Bennink hatte sich seinerzeit besonders darauf gefreut, die Bürger von Laer und Holthausen im persönlichen Gespräch kennenzulernen, was der Lockdown zunächst verhinderte. „Wir haben uns dann ganz oft im grünen Büro getroffen, was zum Glück sehr groß ist“, erinnert sich die Bewerberin an den engen Austausch mit ihrer Partei vor Ort. Dabei machte sich die Wahl-Münsteranerin mit den wichtigsten tagespolitischen Themen vertraut.

Seitdem die Corona-Regeln wieder gelockert sind und die Ausschüsse und der Rat wieder tagen dürfen, hat die Kandidatin auch zahlreiche Sitzungen besucht, um sich ein Bild von der Lage im Ewaldi­dorf zu machen. Dabei ist es ihr gelungen, ein Gefühl für die Themen vor Ort zu bekommen. Ob beispielsweise „Nachhaltige Dorfentwicklung“, „Ländliches Wegenetzkonzept“ oder Alten- und Sozialplanung der Gemeinde Laer, es befände sich vieles auf einem guten Weg, befindet die 1962 Geborene, die diese Entwicklungen weiter vorantreiben will. So müsse das Rad nicht neu erfunden werden. Vielmehr gelte es, sich noch besser zu vernetzen und die interkommunale Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

„Ich denke Ökologie und Ökonomie zusammen und werde mich für Klima- und Umweltschutz, ein sicheres, lokales Mobilitätskonzept, eine sozialgerechte und nachhaltige Ortsentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt der Bürger in Laer und Holthausen einsetzen“, verspricht Helga Bennink.

„Als Idealtyp wird eine politikerfahrene, korrekte Verwaltungsfachfrau und dynamische Wirtschaftsmanagerin mit Führungsqualitäten, eine einfühlsame Gesprächspartnerin mit hoher Sozialkompetenz und eine weitblickende Kommunalmanagerin mit Bürger- und Vereinsnähe gesucht, die in Laer wohnt“, weiß die Grüne, wie vielfältig die Erwartungen und Hoffnungen sind, die mit dem Bürgermeisteramt verbunden werden. Doch das könne kaum ein Mensch auf höchsten Niveau in sich vereinen, zeigt die Grüne sich realistisch, ehrlich und lebenserfahren. Aber als eine gute Bürgermeisterin könne sie dazu beitragen, dass im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung all‘ diesen berechtigten Anforderungen Rechnung getragen werden könnte. Noch besser würde dass mit einem belastbaren Netzwerk engagierter Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Politik, Wirtschaft und Ortsgesellschaft gelingen, setzt die Bewerberin auf eine breite Unterstützung der Bürger.

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