Gruppe „Laer verbindet Miteinander – Füreinander“, Familie Stegemann und Heimatverein ausgezeichnet
Engagement mit Preis belohnt

Laer/Holthausen -

Drei Gruppierungen teilen sich den Heimatpreis der Gemeinde Laer, der während der jüngsten Ratssitzung vergeben wurde. Der erste Preis, der mit 2500 Euro dotiert ist, ging an die Initiative „Laer verbindet Miteinander – Füreinander“, die sich um Flüchtlinge kümmert. 1500 Euro konnte Daniel Stegemann für das Projekt „Jedermannspielplatz in Holthausen“ entgegennehmen und 1000 Euro bekam die Werkgruppe des Heimatvereins.

Donnerstag, 08.10.2020, 09:40 Uhr
Ausschuss-Vorsitzender Professor Dr. Reinhardt Nippert (M.) und Fachbereichsleiter Matthias-Holger Reher (2.v.l.) zeichneten während der jüngsten Gemeinderatssitzung in der Turnhalle Bert Schulte (l.). von der Gruppe „Laer verbindet Miteinander – Füreinander“, Daniel Stegemann aus Holthausen und Manfred Sommer vom Heimatverein Laer aus.
Ausschuss-Vorsitzender Professor Dr. Reinhardt Nippert (M.) und Fachbereichsleiter Matthias-Holger Reher (2.v.l.) zeichneten während der jüngsten Gemeinderatssitzung in der Turnhalle Bert Schulte (l.). von der Gruppe „Laer verbindet Miteinander – Füreinander“, Daniel Stegemann aus Holthausen und Manfred Sommer vom Heimatverein Laer aus. Foto: Sabine Niesterti

Weil sie sich für die Menschen in ihrer Heimat engagieren, wurden Bert Schulte, Daniel Stegemann (Holthausen) und Manfred Sommer, stellvertretend für ihre jeweiligen Gruppierungen, während der jüngsten Sitzung des Rates mit dem Laerer Heimatpreis 2020 ausgezeichnet. Die Würdigung nahmen der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur, Professor Dr. Reinhardt Nippert, und der zuständige Fachbereichsleiter Matthias-Holger Reher vor.

Den dritten Preis, dotiert mit 1000 Euro, nahm Manfred Sommer vom örtlichen Heimatverein für das Projekt „Gemeinsames Erleben und Arbeiten in der Werkscheune“ entgegen. Der Ausschussvorsitzende lobte die ausdauernde Arbeit des Heimatvereins insbesondere der Werkgruppe zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bewohner.

Mit 1500 Euro war der zweite Preis dotiert, der an die Familie Stegemann in Holthausen ging. Damit wurde das Projekt „Jedermannspielplatz in Holthausen“ ausgezeichnet. Nippert dankte der privaten Initiative für ihre „herausragenden Aktivitäten“. So hatte diese alte Geräte für den Spielplatz aufgearbeitet.

Aus Laer gar nicht mehr wegzudenken ist die Initiative „Laer verbindet Miteinander – Füreinander“, die Flüchtlingen im Ewaldidorf Hilfe beim alltäglichen Leben in der neuen Heimat leistet. Der Gruppe gehören auch Sabine Schulte und Franziska Lengers sowie zahlreiche andere Helfer an, deren erklärtes Ziel es ist, eine Brücke „Von Mensch zu Mensch“ zu bauen. Dabei geht es um Familien, die vor Krieg und Terror aus ihren Heimatländern geflohen sind und sich im Ewaldidorf eine neue Zukunft aufgebaut haben oder das noch tun möchten. Die private Gruppe zählt ihren Angaben zufolge bereits 365 Mitglieder. Stellvertretend für sie nahm Bert Schulte den ersten Preis entgegen, der mit 2500 Euro verbunden ist.

Mit dem „Heimat-Preis“ rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort über das Thema „Heimat“ zu diskutieren. „Preise sind neben Lob und Anerkennung zugleich auch Ansporn für andere. So ermutigten wir damit zugleich neue Interessierte, sich für ihre Heimat zu engagieren, denn Heimat braucht auch immer weitere und neue Unterstützerinnen und Unterstützer“, heißt es in einer Sachdarstellung der Gemeindeverwaltung.

Damit befähige die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, das lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen.

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