Gemeinde informiert Vereine zum Ablauf des Volkstrauertags
Verzicht auf die Trauermärsche

Laer/Holthausen -

Wegen der Corona-Pandemie soll der Volkstrauertag, der am 15. November (Sonntag) begangen wird, anders gestaltet werden, als sonst üblich. So ist die Teilnehmerzahl begrenzt und die Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie die übrigen interessierten Bürger müssen sich im Vorfeld für die Gedenkfeier anmelden. Diese beginnen direkt an den Ehrenmälern, denn auf die Trauermärsche soll verzichtet werden.

Mittwoch, 21.10.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 12:35 Uhr
Anders als in den Vorjahren – das Bild stammt aus 2009 und zeigt Detlev Prange bei seiner Gedenkrede – wird der Volkstrauertag wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gestaltet. Die Ansprache wird der neue Bürgermeister Manfred Kluthe halten.
Anders als in den Vorjahren – das Bild stammt aus 2009 und zeigt Detlev Prange bei seiner Gedenkrede – wird der Volkstrauertag wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gestaltet. Die Ansprache wird der neue Bürgermeister Manfred Kluthe halten.

Noch dauert es fast einen Monat, bis am 15. November (Sonntag) wieder der Volkstrauertag mit Gedenkfeiern in Laer und Holthausen begangen wird. Dabei wird der Opfer beider Weltkriege und der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.

Gedanken, wie der Volkstrauertag in Zeiten der Corona-Pandemie gestaltet werden kann, hat sich Bürgermeister Manfred Kluthe gemacht, der jetzt ein Schreiben an alle Laerer Vereine, Verbände und Organisationen verfasst hat, das in diesen Tagen verschickt wird.

In seinem Einladungstext weist der Gemeindechef bedauernd darauf hin, dass aufgrund der momentanen Corona-Situation die Teilnehmerzahl pro Verein oder Verband auf zwei Personen (bei Fahnenabordnungen auf drei Personen) beschränkt werden muss, um während der Gedenkfeier die notwendigen Abstände einhalten zu können. Außerdem bittet der Gastgeber um eine vorherige Anmeldung der Teilnehmer auf dem Formular, das dem Einladungsschreiben beigefügt ist. Willkommen sind auch die Bürger, die sich allerdings ebenfalls im Vorfeld anmelden müssen.

„Am Ehrenmal stehen Sitzplätze mit den erforderlichen Mindestabständen zur Verfügung“, kündigt der Hauptverwaltungsbeamte an.

Da es in diesem Jahr keinen Trauermarsch vom Rathausplatz im Ewaldidorf geben wird, treffen sich die Laerer um 11.30 Uhr direkt zur Kranzniederlegung am Ehrenmal an der Pohlstraße.

Die Teilnehmer der Gedenkfeier in Holthausen kommen um 10 Uhr, nach dem Gottesdienst in der Marienkirche, ebenfalls direkt am örtlichen Ehrenmal zusammen. Die Gedenkreden hält in beiden Ortsteilen Manfred Kluthe.

Ob es bei diesem vorgesehenen Ablauf bleiben kann, muss die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zeigen. Sollte sich die Situation noch weiter verschärfen, wird eine neue Planung durch die Organisatoren erforderlich.

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