Bürgermeister Robert Wenking und Manfred Kluthe informieren vor der Kamera über Corona
Appelle per Videobotschaften

Horstmar/Laer -

Horstmars Bürgermeister praktiziert es schon seit Anfang der Corona-Pandemie. Regelmäßig tritt Robert Wenking vor die Kamera, um die Bürger per Videobotschaft über die neueste Entwicklung zu informieren. Mit einem Videopodcast hat sich jetzt auch sein neuer Laerer Amtskollege Manfred Kuthe erstmals an die Öffentlichkeit gewandt, um die Bürger auf dem Laufenden zu halten, was die Corona-Pandemie betrifft.

Mittwoch, 28.10.2020, 18:37 Uhr
Horstmars Bürgermeister Robert Wenking
Horstmars Bürgermeister Robert Wenking

Horstmars Bürgermeister Robert Wenking macht es schon seit Beginn der Corona-Pandemie. In fast regelmäßigen Abständen wendet er sich per Videobotschaft, die über die Homepage der Gemeinde unter www.horstmar.de abgerufen werden können, an die Bürger, um über diese über die aktuelle Entwicklung zu informieren.

Angetan von dieser Art der Kommunikation, die schnell und unbürokratisch ist, zeigt sich sein Laerer Amtskollege Manfred Kluthe, der sich am Montagabend zum ersten mal per Videopodcast aus seinem Büro an die Bevölkerung in Laer und Holthausen gewandt hat, um über die neuesten Entwicklungen in Sachen Corona aufzuklären.

Den neun Infizierten, die zu diesem Zeitpunkt im Ewaldi­dorf registriert worden waren, wünschte der neue Laerer Bürgermeister gute Besserung. Den Genesungswünschen schlossen sich ausführliche Informationen über die strengeren Schutzmaßnahmen an.

Da der Kreis Steinfurt am vergangenen Wochenende die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner der letzten sieben Tage), von 50 überschritten hat, gilt nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen die „Gefährdungsstufe 2“. Die Allgemeinverfügung vom Freitag (23. Oktober) wurde daraufhin aufgehoben und eine neue erlassen. Diese ist am Dienstag (27. Oktober) in Kraft getreten. Neben den bisher geltenden Maßnahmen der Coronaschutzverordnung sind somit weitere Regelungen festgelegt. Diese hat der Kreis Steinfurt noch für sein Gebiet spezifiziert. Demnach gilt von 6 bis 24 Uhr zusätzlich das Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Fußgängerzonen, Außenbereichen vor Trauzimmern beziehungsweise -sälen, auf Bahnhöfen und auf Bahnhofsvorplätzen, an Bushaltestellen, Taxi- und Mietwagenständen, auf Kfz-Stellflächen mit mehr als zehn Parkplätzen und in Bereichen vor gastronomischen Einrichtungen.

Auf diese Regelungen haben die beiden Bürgermeister in ihren Videobotschaften hingewiesen und die Bürger appelliert, solidarisch zu sein und sich an die Vorschriften zu halten.

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