Gemeinde übergibt 31 iPads und 25 Laptops an die kommissarische Leiterin der Grundschule
Fürs digitale Lernen gut gerüstet

Laer -

34 iPads inklusive Tastaturhülle für Schüler und 25 Laptops für die Lehrkräfte konnte die Gemeinde Laer für die Werner-Rolevinck-Schule anschaffen. Wie Bürgermeister Manfred Kluthe während der Übergabe betonte, waren die entsprechenden Anträge dank der guten Vorbereitung durch die Gemeindeverwaltung direkt bewilligt worden, so dass diese die Zuweisungen erfolgreich abrufen konnte.

Montag, 02.11.2020, 17:29 Uhr
Freudige Gesichter gab es bei der Übergabe der iPads und der Laptops für die Schüler und das Lehrpersonal (v.l.): Michael Wielers, Sylvia Beyer, Bürgermeister Manfred Kluthe und Matthias-Holger Reher.
Freudige Gesichter gab es bei der Übergabe der iPads und der Laptops für die Schüler und das Lehrpersonal (v.l.): Michael Wielers, Sylvia Beyer, Bürgermeister Manfred Kluthe und Matthias-Holger Reher. Foto: Niestert

34 iPads inklusive Tastaturhüllen für Schüler und 25 Laptops für die Lehrkräfte konnte die Gemeinde Laer jetzt für die Werner-Rolevinck-Schule anschaffen. Dass die entsprechenden Anträge nur dank der guten Vorbereitung durch die Verwaltung bewilligt worden seien, betonte Bürgermeister Manfred Kluthe während der Übergabe der Gerätschaften. So habe man es dem Schulamt zu verdanken, dass die Zuweisungen aus dem Sofortausstattungsprogramm – dabei handelt es sich um eine Zusatzvereinbarung von Bund und Ländern zum DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 – erfolgreich abgerufen werden konnten.

Wie wichtig das digitale Lernen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist, betonte neben dem Bürgermeister auch Sylvia Beyer. Die kommissarische Schulleiterin freute sich, dass der neue Verwaltungschef den zuständigen Fachbereichsleiter Matthias-Holger Reher und den Digitalisierungsbeauftragten Michael Wielers zum Termin mitgebracht hatte. Schließlich hat sie es mit ihnen am meisten zu tun, wenn es um die Belange der Grundschule geht.

Dass die Gemeinde als Schulträger und die Schulleitung einen guten Draht zueinander haben, betonte der Gemeindechef, der seine weitere Unterstützung zusagte. Er freute sich, dass die Digitalisierung weiter vorangeschritten ist. So ist der Schulserver mit dem Programm IServ ausgerüstet, was es dem Lehrkörper ermöglicht, direkt und indirekt mit den Schülern zu kommunizieren. Wie Sylvia Beyer erläuterte, biete das Programm ein sicheres System zur schulinternen Kommunikation. Über das Internet sei ein ständiger Zugriff auf den Iserv möglich. Darüber habe sie auch in einem Elternbrief informiert.

Wie es seitens der Gemeindeverwaltung hieß, würden die Räume im alten Schulgebäude reaktiviert und die Tafeln, die man aus umliegenden Kommunen bekommen habe, installiert. Damit bereitet sich der Schulträger auf eine verschärfte Lage, die möglicherweise einen geteilten Unterricht mit sich bringen könnte, vor.

Zudem ist der Hygieneplan für die Grundschule aktuell angepasst worden. Wie Matthias-Holger Reher erklärte, würden gerade Maßnahmen zur Verbesserung der Lüftungssituation geprüft. So hofft er, dass sich auf Dauer auch die Dachkuppeln öffnen lassen. Ferner plane die Gemeinde, Geräte zu Luftwäsche anzuschaffen. Allerdings gelte es, zunächst die Förderrichtlinie abzuwarten, die klärten, unter welchen Bedingungen der Ankauf möglich sei. Bekanntlich stecke der Teufel im Detail. Eine Erfahrung, die auch sein Kollege Michael Wielers machen musste, als er sich mit den Fördermöglichkeiten im Rahmen des Digitalpaktes und der Sofortausstattungsprogramme befasst hat. Die Parteien hatte der Digitalisierungsbeauftragte bereits während der August-Sitzung des Rates darum gebeten, auf Landesebene um die Vereinfachung der Verfahren zu werben.

„Die Kinder haben es gut verinnerlicht“, berichtete die kommissarische Schulleiterin, dass die Schüler abseits des festen Sitzplatzes im Klassenraum weiterhin aus Sicherheitsgründen Masken tragen, was der Bürgermeister begrüßte. Zudem folgt die Schulleitung den Empfehlungen des Ministeriums. Dieses rät alle 20 Minuten ein Stoßlüften in den Räumen und ein Querlüften, wo immer es möglich ist. Zudem sollen die Klassenzimmer während der gesamten Pausendauer gelüftet werden.

Der Bürgermeister bedankte sich bei Sylvia Beyer und ihrem Kollegium für den nicht einfachen Einsatz, der unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie eine Herausforderung für alle Beteiligten darstelle. Sie alle machten einen guten Job, und der Schulträger helfe gerne und tatkräftig, wo er es könne, versprach Manfred Kluthe.

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