Bau- und Umweltausschuss
Gute Vorarbeit und Vorbereitungen zahlen sich aus

Laer -

Der Bau- und Umweltausschuss, bestehend aus vielen neuen und einigen erfahrenen Mitgliedern, hat in seiner ersten Sitzung am Dienstagabend wesentliche Teile des Haushalts der Gemeinde für 2021 zur Verabschiedung im Gemeinderat vorbereitet und zahlreiche Beschlüsse gefasst. Dank der guten Vorbereitung und Vorarbeit konnte Ausschuss-Vorsitzender Klemens Mormann zügig durch die Sitzung führen, die dem Hygienekonzept der Gemeinde entsprechend 90 Minuten dauerte.

Mittwoch, 17.02.2021, 18:18 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 18:20 Uhr
Klemens Mormann (CDU) leitet den Bau- und Umweltausschuss.
Klemens Mormann (CDU) leitet den Bau- und Umweltausschuss.

Ob die Bestellung der Schriftführer oder die Einführung und Vereidigung der sachkundigen Bürger Arthur Reisch (CDU), Lorenz Danzer (Grüne), Frank Bertling, Jürgen Epping (beide SPD) und Bernhard Lülff (FDP), der Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses, Klemens Mormann, führte am Dienstagabend in der kleinen Turnhalle zügig und souverän durch die 90-minütige Sitzung des Fachgremiums. Damit hielt dieses sich an das vorgegebene Zeitlimit, das das Hygienekonzept der Gemeinde Laer coronabedingt vorsieht.

Dabei zogen die vier Fraktionen an einem Strang und folgten der Bitte des Ausschuss-Vorsitzenden, sich „kurz und knackig“ zu äußern. Zudem hatte man die Tagesordnung gestrafft, um das Arbeitspensum im vorgesehenen Zeitrahmen zu meistern. So konnten wesentliche Teile des Haushaltes zur Verabschiedung im Gemeinderat – diese ist am kommenden Mittwoch (24. Februar) – vorbereitet und zahlreiche Beschlüsse gefasst werden.

Dass es im „Galopp durch den Haushalt“ ging, führte der zweite stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende, Dr. Matthias Heuermann, auf die gute Vorarbeit im Vorfeld zurück, bei der bereits viele Fragen schriftlich und auch mündlich beantwortet worden seien. Zur Einarbeitung in die anstehenden Themen hatte Klemens Mormann durch CDU-interne und interfraktionelle, digitale, informative Meetings gesorgt. Schließlich besteht das Fachgremium aus vielen neuen und nur wenig erfahrenen Mitgliedern.

Um so dankbarer zeigten sich alle Parteien über die tatkräftige Unterstützung von den Fachbereichen der Gemeindeverwaltung. Ob Kämmerer Thorsten Brinker, Bauamtsleiter Stefan Wesker oder Klimaschutzmanager Daniel Matlik, sie, und ihre Kollegen hätten sich viel Zeit für alle Fragen genommen, hieß es.

Auf Anregung der SPD wurde beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, die unbefriedigende Anlieferungssituation bei der Grünschnittentsorgung zu verbessern. Auch die Entscheidungen zu den Anträgen des Holthausener Ortsvorstehers Klemens Tacke fielen einstimmig aus. So soll die Bushaltestelle „Zur Wieske“ zum Schutz der Schulkinder besser ausgeleuchtet und die Verkehrsanbindung durch Aufstellung von Mitfahrerbänken in Holthausen und Laer verbessert werden.

Bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme wurde der Aufstellung einer Stellplatzsatzung zugestimmt. Dadurch wird künftig dafür Sorge getragen, dass in Abhängigkeit von der Wohnungsgröße jeweils mindestens ein bis zwei Stellplätze für die Bewohner auf dem Baugrund eingerichtet werden müssen. Hier wurde teilweise eine noch größere Anzahl an Stellplätzen gewünscht.

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