Made bei Malefiz an der Horstmarer Straße: Workerboots, Fashion-Modelle und Reitstiefel
Ein Paradies für Schuhliebhaber

Laer -

In Laer befindet sich eine wahre Vielfalt an Betrieben und Unternehmen. Ganz viele von diesen haben sich im Jahr 2019 zum Unternehmernetzwerk Laer, kurz UNL, zusammen geschlossen und halten besonders in Corona-Zeiten zusammen. Die WN stellt einige von ihnen in einer Serie, die in lockerer Folge erscheint, vor. Den Anfang macht das Unternehmen Malefiz Hobo, das seit 2000 an der Horstmarer Straße angesiedelt ist.

Montag, 12.04.2021, 18:30 Uhr
Vor über 20 Jahren brauchte Malefiz eine größere Lager- und Vertriebsfläche, die das Unternehmen aus Münster an der Horstmarer Straße vor den Toren der Gemeinde Laer fand. Malefiz-Gründer Ferdinand von Haeseler (kleines Bild)
Vor über 20 Jahren brauchte Malefiz eine größere Lager- und Vertriebsfläche, die das Unternehmen aus Münster an der Horstmarer Straße vor den Toren der Gemeinde Laer fand. Malefiz-Gründer Ferdinand von Haeseler (kleines Bild)

Vor den Toren der Gemeinde Laer befindet sich ein wahres Paradies für Schuhliebhaber. Von Fashion- über Reit- bis hin zu Arbeitsschuhen können sie dort alles bekommen, was ihr Herz begehrt. Das macht die Malefiz GmbH mit ihrer Eigenmarke Hobo möglich.

Doch wie ist es dazu gekommen, dass das bekannte Fachgeschäft aus Münster ausgerechnet im beschaulichen Ewaldidorf seinen Heimatstandort gewählt hat? Schließlich wurde der erste Malefiz-Shop vor über 40 Jahren von Ferdinand von Haeseler in der Schützenstraße in der nahe gelegenen Domstadt eröffnet. Damals war es noch ein Geschäft für Hippie-Bedarf, das unter anderem Workerboots im Sortiment hatte.

Während eines Portugal- Urlaubs mit seiner Frau entstand die Idee, portugiesische Stiefeletten, die die Arbeiter dort trugen, selbst zu produzieren und im eigenen Laden zu vertreiben. Das Ganze entwickelte sich erfolgreich und wurde immer professioneller. Aus dem Einzel- wurde schließlich ein Großhandel und die Produktionsmenge wuchs stetig. Bald wurde eine neue größere Lager- und Vertriebsfläche benötigt. So kam es, dass Male­fiz seinen Heimatstandort Anfang 2000 in Laer an der Horstmarer Straße wählte. Seit 2013 ist Ferdinand von Haeseler nicht mehr Mieter, sondern Eigentümer der Immobilie, die er von Jahr zu Jahr aufwertet.

Heute verkauft das Unternehmen zwischen 35 000 und 40 000 Paar Schuhe jährlich und hat sich einen Namenunter anderem in der Reitsportbranche gemacht. Auch Reithelme gehören mittlerweile zum Sortiment.

Die Schuhe, die dort an Groß- und Einzelhändler, aber auch an den Endverbraucher in einem kleinen Outlet verkauft werden, bestehen aus hochwertigen und sorgfältig ausgesuchten Materialien. Das verwendete Leder ist schadstoffarm und wird pflanzlich gegerbt, es ist fast immer chromfrei. „Die Basis eines guten Schuhs kann man riechen. Er sagt, er riecht, ob es gut ist oder nicht“, erklärt Ferdinand von Haeseler, der heute noch jedes Modell selbst, mit sehr viel Liebe zum Detail, besonderen Farben und außergewöhnlichen Sohlen entwirft. Die Produktion findet in Portugal statt, an dem Ort, an dem einst alles begann.

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