Freiwillige Feuerwehr stellt ihr neues Löschgruppenfahrzeug vor
Mit allen Schikanen ausgerüstet

Laer -

Mit allen Schikanen ist das neue Löschgruppenfahrzeug namens LF 20 KatS der Freiwilligen Feuerwehr Laer ausgestattet, das bereits die ersten Einsatzfahrten hinter sich hat. Während eines Pressetermins mit Bürgermeister Manfred Kluthe und Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels auf dem Rathausplatz wurde der geländegängige „MAN“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Anfertigung nach Maß.

Mittwoch, 28.04.2021, 17:51 Uhr aktualisiert: 28.04.2021, 18:00 Uhr
Während eines Ortstermins auf dem Laerer Rathausplatz stellen Bürgermeister Manfred Kluthe, Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels, Gerätewart Daniel Lengers und Zugführer Conrad Gerdes (v.l.) das neue Löschgruppenfahrzeug vor.
Während eines Ortstermins auf dem Laerer Rathausplatz stellen Bürgermeister Manfred Kluthe, Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels, Gerätewart Daniel Lengers und Zugführer Conrad Gerdes (v.l.) das neue Löschgruppenfahrzeug vor.

Es steht mitten auf dem Rathausplatz, glänzt in der Sonne und zieht besonders die Blicke der Kinder auf sich. Das neue Löschgruppenfahrzeug (LF) der Freiwilligen Feuerwehr Laer bringt aber nicht nur den Nachwuchs, sondern auch das Kommando und Bürgermeister Manfred Kluthe zum Strahlen. Immerhin steigert es die Schlagkraft der Brandschützer, was wiederum der Sicherheit der Bevölkerung dient, die dem neuen Gemeindechef natürlich besonders am Herzen liegt.

Während eines Pressetermins, der der Vorstellung des „LF 20 KatS“ dient, bezeichnet Kluthe die Neuanschaffung als einen „tollen Gewinn“ für die Gemeinde. Schließlich handele es sich um ein Allzweckfahrzeug mit Multifunktionen, das das alte Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahr 2000 ersetze und die Abgasnorm Euro VI erfülle. Damit trüge es aktiv zur Reinerhaltung der (Laerer) Luft bei.

Besonders gut gefällt dem Bürgermeister, dass das Gefährt nicht vom Band stammt, sondern eine Anfertigung nach Maß ist. So ist eine Gruppe Wehrmänner an der mehrjährigen Planung beteiligt gewesen. Da der Aufbau des „MAN“ vom Hersteller Lentner bei München stammt, waren die Laerer Feuerwehrmänner mehrfach vor Ort, um sich mit deren Technikern zu besprechen und ihre Wünsche anzumelden.

„Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, freuen sich Gemeindebrandin­spektor Stephan Rikels und sein Stellvertreter Daniel Borgmann. So entspräche das vielseitige und saubere Einsatzfahrzeug dem modernsten Stand und erleichtere besonders die Einsätze im Außenbereich. Dort sei eine wichtige Aufgabe der Aufbau einer Löschwasserversorgung über längere Strecken. „Dazu lagern hinten im Fahrzeug 600 Meter Schlauch, die während der Fahrt verlegt werden können“, beschreibt der Wehrführer die Funktionsweise. Zudem gäbe es zwei Löschwasserpumpen. Eine davon sei tragbar und lasse sich beispielsweise an einem Löschteich mit einem pneumatischen Lift leicht absetzen.

„Die Bezeichnung ‚LF 20 KatS‘ steht für ein Löschgruppenfahrzeug (LF) für den Katastrophenschutz (KatS)“, erklärt Gerätewart Daniel Lengers. Der eingebaute Tank fasse 1150 Liter. Durch das geländegängige Fahrzeug könnten Waldbrände direkt vor Ort bekämpft werden.

Generell sei das Fahrzeug auch für den Einsatz bei Naturkatastrophen und Unwetter gedacht, berichtet Feuerwehrchef Rikels. So habe es dafür einen Stromerzeuger, mobile Scheinwerfer, eine Schmutzwasserpumpe für vollgelaufene Keller sowie eine Motorsäge inklusive einer Schutzausrüstung an Bord. Besonders beeindruckend ist auch der ausfahrbare Lichtmast, der samt LED-Strahlern die Beleuchtung rund ums Fahrzeug übernimmt. Im Heck warnen ein spezielles Blinklichtsystem und auffällige Signalfolien Autofahrer schon von weitem vor der Einsatzstelle.

„Sobald Corona es zulässt, werden wir die vielen weiteren Details vorstellen“, verspricht Gemeindebrandin­spektor Rikels, der sich das bei einem „Tag der offenen Tür“ vorstellen könnte. Zudem kündigt er an, dass die Feuerwehr ab kommenden Dienstag (4. Mai) wieder ihre Übungsabende aufnehmen wird, natürlich unter strikter Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung. Auch bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr wird der neue „MAN“ eine wichtige Rolle spielen.

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