Fr., 05.05.2017

Jugendfeuerwehr 24 Stunden im Dienst

Gefordert wurde der Feuerwehr-Nachwuchs auch beim Einsatzszenario einer Waldbrand-Bekämpfung. Hierfür mussten sie 300 Meter Schlauchleitung legen. Auch das Verhalten bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde geübt.  Die Jugendlichen werden eingewiesen, wie man mit dem Rettungsgerät bei einem Unfall umgeht.

Gefordert wurde der Feuerwehr-Nachwuchs auch beim Einsatzszenario einer Waldbrand-Bekämpfung. Hierfür mussten sie 300 Meter Schlauchleitung legen. Auch das Verhalten bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde geübt.  Die Jugendlichen werden eingewiesen, wie man mit dem Rettungsgerät bei einem Unfall umgeht. Foto: Manfred Böhm

Metelen - 

24 Stunden Dauerdienst bedeutete der Berufsfeuerwehrtag für den Nachwuchs der Blauröcke im Orte. Verschiedene Einsatzszenarien wie ein Verkehrsunfall und ein Waldbrand forderten die Jugendfeuerwehr, die ihr Quartier im Gerätehaus bezogen hatte.

24 Stunden im Einsatz wie die Profis: Die Freiwillige Feuerwehr Metelen führte jetzt einen Berufsfeuerwehrtag für die Jugendwehr durch. Dabei besetzte der Nachwuchs der Blauröcke für einen Tag das Feuerwehrgerätehaus. Ausbildung, Einsätze, Essen und Trinken, Schlafen – alles im Feuerwehrgerätehaus. An diesem Berufsfeuerwehrtag nahmen 17 Jugendliche und sieben Betreuer teil.

Punkt 15 Uhr wurde das Gerätehaus von den Jugendlichen übernommen. Der Leiter der Wehr, Manfred Krude, wünschte den Teilnehmern und ihren Betreuern viel Spaß. Jugendfeuerwehrwart Marcel Bremer klärte die Jugendlichen im Anschluss über den Ablauf des Tages, das Verhalten bei Realeinsätzen, das Fahren mit Blaulicht und über die Nachtruhe auf.

„Voller Spannung fieberten die Jugendlichen dem entgegen, was da kommen würde“, heißt es im Pressebericht der Wehr. Theorie und Praxis standen auf dem Übungsplan. Jederzeit konnten die Übungen durch Einsätze gestört werden.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten. Um 15.45 Uhr erklang zum ersten Mal die Alarmglocke. Die Jugendlichen rückten mit drei Fahrzeugen aus. Hierbei wurden sie nur durch drei Kameraden unterstützt, die die Einsatzfahrzeuge fuhren. Als Gruppenführer mussten Mareike Bücker und Darline Looks die Einsätze abarbeiten und ihrer Mannschaft befehlen, was zu tun ist. Die Betreuer fungierten nur als Beobachter.

Folgende Einsätze wurden von einem Vorbereitungsteam, das am Bauhof sein Lager aufgeschlagen hatte, eingespielt:

► 15.45 Uhr: Tierrettung, Katze im Baum.

► 17.30 Uhr: unklare Rauchentwicklung, Personen in Gefahr.

► 20.07 Uhr: Strohballenbrand mit starker Rauchentwicklung.

► 22.45 Uhr: Nachlöscharbeiten Strohballenbrand.

► 1.05 Uhr: Personensuche in den Drosten Tannen.

► 4.15 Uhr: Baum auf Straße.

► 8.43 Uhr: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

►Der letzte Einsatz um 12.57 Uhr verlangte von den Jugendlichen, noch einmal die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Für die Bekämpfung eines Waldbrandes mussten über 300 Meter Schlauchleitung gelegt werden.

Bevor der Berufsfeuerwehrtag beendet wurde, musste erst alles aufgeräumt werden. Die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht und der Schulungsraum, der als Schlafstätte gedient hatte, hergerichtet. Es schloss sich die Manöverkritik der Übungen und Einsätze durch das Betreuerteam an. Verabschiedet wurden die Jugendlichem wieder vom Leiter der Wehr, Manfred Krude. Dieser bedankte sich auch beim Orgateam, das die Einsätze vorbereitet hatte. „Die Jugendlichen waren begeistert von diesem Berufsfeuerwehrtag und gingen zufrieden und müde nach Hause“, bilanziert die Wehr.



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