Grundschul-Musical
Schlüssel-Erlebnisse

Metelen -

Eine Reise um die Welt mit Botschaft brachte das Kindermusical „Felicitas Kunterbunt“ auf die Bühnenbretter des Bürgerhauses. Grundschüler hatten sich ein Jahr lang auf die beiden Auftritte vorbereitet. Sie ernteten von den Zuschauen begeisterten Applaus.

Freitag, 07.07.2017, 06:00 Uhr
Auf der Suche nach dem Schlüssel landen die Spielzeuge unter anderem in Afrika, beim Eisbären und auch bei den Indianern (kl. Foto).
Auf der Suche nach dem Schlüssel landen die Spielzeuge unter anderem in Afrika, beim Eisbären und auch bei den Indianern (kl. Foto). Foto: Dorothee Zimmer

Stehende Ovationen, Fußgetrappel und Rufe nach Zugaben – das Publikum im Bürgersaal war am Ende der Aufführung von „Felicitas Kunterbunt“ vor Begeisterung schlicht von den Socken.

Die Mitglieder der Grundschul-Musical-AG unter der Leitung von Lehrerin Carla Heinz lieferten am Mittwoch und Donnerstag eine Glanzleistung ab und brachten die Geschichte des Mädchens, das anfangs abgelehnt und später Teil einer Gemeinschaft wurde, bravourös auf die Bühne. Die Beteiligung des Kinderchors und die die Handlung unterstreichenden Licht- und Geräuscheffekte setzten dem Musical das i-Tüpfelchen auf.

Kindermusical

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  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Eine spannende Reise um die Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel bildete die Geschichte des Musicals der Grundschule.

    Foto: Dorothee Zimmer

„Ein Jahr lang haben die Kinder geprobt, und dass so viele Zuschauer gekommen sind, steigert ihre Spielfreude sicher noch um ein Vielfaches“, sagte Schulleiter Thomas Wissing in seiner Begrüßung.

Der rote Faden der Handlung war ein eindringlicher Appell für mehr Menschlichkeit. Zuweilen wurde diese Botschaft auch ganz konkret: So rief beispielsweise der Zauberer Rabador (Lenn Herbers) ins Bewusstsein: „Wir alle sind nur Gäste und Kinder dieser Welt.“ Und Detektiv Franz Findig (Friedrich Foecker) fand heraus: „Es ist nicht wichtig, wer oder was wir sind, sondern allein, wie wir miteinander umgehen.“ Anrührend auch die Schlussszene, in der die Darsteller sich an den Händen hielten, verschiedene Nationalfahnen schwenkten und dabei den Frieden der Völker besangen.

Zu diesem Zeitpunkt war der in Schwarz gehüllte Hass, dargestellt von Luis Ramon Fittkau und Moritz Helling, erfolgreich überwunden. Er hatte zuvor nichts unversucht gelassen, mit Missgunst, Angst und Vorurteilen Zwietracht zu säen. Dass diese vergeblich war, entmutigte den Hass nicht: „Ich kann warten, ich kehre immer wieder.“ Gleichwohl war ihm klar, dass jedes Mal die Zeit drängt: „Wenn man sich erst näher kennt, sind Misstrauen und Ablehnung schnell verschwunden.“

Genau diese Erfahrung machte auch die nachts um drei Uhr zum Leben erwachte Runde aus Puppen und Kuscheltieren im Kinderzimmer der kleinen Martha. Die Puppe Felicitas Kunterbunt (Lilly Schulze Herdering) war just am Abend neu in die Spielzeugkiste gekommen. Die unverhohlene Ablehnung, die ihr zunächst vom Fuchs (Olivia Kessler), vom Hamster (Karl Johann Arndt), dem Bär (Marius Diesen) und dem Hasen (Yael Löckner) entgegenschlug, verkehrte sich auf einer gemeinsamen Reise in verschiedene Kontinente schließlich ins Gegenteil.

Mithilfe der Piratenfrau (Merle Bockholt) und des Detektivs Franz Findig fand die kleine Truppe am Ende die Teile für den Schlüssel, den sie brauchte, um die verschlossene Spielzeugtruhe und damit symbolisch verschlossene Herzen zu öffnen. Felicitas Kunterbunt war glücklich, als der Detektiv verkündete: „Du bist jetzt unsere Freundin und bei uns zu Hause.“

In weiteren Rollen spielten: Lotta Alteepping, Jasmin Borde, Rike Conradi, Amelie Jäger, Alisha Jägers, René Libuda, Frida Lilienbecker, Elisabeth Löckner, Sienna Müller, Mila Terwolbeck und Smila Weßling.

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