Ferienspaß
Extrahappen für Conchita

Metelen -

Teils erste Erfahrungen im Umgang mit Großpferden, aber auch mit Ponys, machten jetzt neun Mädchen im Rahmen einer Ferienspaß-Aktion. Die Aktion „Pflegepferd für ein paar Stunden“ machte deutlich, dass vor das Reitvergnügen zunächst viel Arbeit steht. 

Dienstag, 18.07.2017, 06:00 Uhr
Pflegepferd „Conchita“ freute sich über so viel Zuwendung. Auf dem Reiterhof Herdering versorgten diese Mädchen im Rahmen des Ferienspaß-Programms die Tiere.
Pflegepferd „Conchita“ freute sich über so viel Zuwendung. Auf dem Reiterhof Herdering versorgten diese Mädchen im Rahmen des Ferienspaß-Programms die Tiere. Foto: Dorothee Zimmer

Den Nachmittag ihres ersten Ferientages verbringen neun Mädchen zwischen sieben und elf Jahren auf dem Reiterhof Herde­ring. Anke Herdering steht an diesem Montag um die Mittagszeit vor dem Stall und begrüßt die Ankömmlinge. Vier Stunden lang können sie ihre Liebe zum Pferd ausleben und sich ein bisschen so fühlen, als hätten sie ein eigenes. „Pflegepferd für ein paar Stunden“ heißt das Angebot, das im Rahmen der Ferienspaßaktion stattfindet.

Die Hofbesitzerin fasst zusammen, welche verschiedenen Aktionen geplant sind: „Wir werden die Pferde gründlich putzen, waschen, das Sattelzeug pflegen, sie um Hindernisse herumführen und ganz bestimmt auch auf ihnen sitzen.“

Auf geht’s in den Stall, wo Anke Herdering Pferd und Pferdenärrinnen zusammenführt. „Möchtest du lieber ein großes oder ein nicht ganz so großes Pferd?“, fragt sie etwa Lena. „Lieber eines, das nicht ganz so groß ist“, antwortet die Zehnjährige.

Sie bekommt die Schimmelstute Conchita zugeteilt, die nun aber deutlich größer ist als zwei Shetlandponys, welche mit Abstand die Kleinsten im Stall sind. „Den Namen kann ich mir gut merken“, erklärt Lena, „meine Oma heißt nämlich so ähnlich.“ Kurze Zeit später ist jedem Pferd eine menschlicher Partnerin zugeteilt. Auch der groß gewachsene Herbert, der laut Herde­ring der „Pferdeopa“ im Stall ist, ist in liebevolle Hände übergeben.

Natürlich könnte jetzt das Putzen beginnen, die Utensilien sind schnell geholt und stehen bereit. „Aber erst könnt ihr euch ein bisschen mit dem Pferd anfreunden“, lädt Herdering zur Kontaktaufnahme ein, die darin bestehen kann, dem Vierbeiner über den Rücken zu streicheln oder die Nüstern zu tätscheln.

Und dann greift jedes Mädchen beherzt in die Putzkiste, um das Fell, die Mähne und die Hufe zu säubern. Beim Putzen mit kreisenden Bewegungen werde das Pferd gleichzeitig ein wenig massiert, streut die Fachfrau kleine Tipps ein.

Zwischendurch verteilt sie Möhren- und Apfelstückchen an die Kinder zum Weiterreichen an die Pferde. Man muss kein Pferdekenner sein um zu erkennen, dass der Extrahappen bei den Tieren gut ankommt

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