Ferienspaß
Im Reich der Pharaonen

Metelen -

Eine Reise ins alte Ägypten unternahmen jetzt Mädchen und Jungen im Rahmen einer Aktion der Pfarrbücherei. Deren Team hatte einen ebenso informativen wie kurzweiligen Nachmittag vorbereitet, in dem sich alles um das sagenhafte Reich der Pharaonen drehte.

Freitag, 04.08.2017, 06:00 Uhr aktualisiert: 04.08.2017, 14:23 Uhr
Basteleien waren gefragt beim Ägypten-Ferienspaß in der Bücherei. Dabei wurden Gesichtsmasken samt Königsbart ebenso selber gemacht wie farbenfrohe Amulette.
Basteleien waren gefragt beim Ägypten-Ferienspaß in der Bücherei. Dabei wurden Gesichtsmasken samt Königsbart ebenso selber gemacht wie farbenfrohe Amulette. Foto: Dorothee Zimmer

Der Turm der Pfarrkirche ist ja schon relativ hoch, aber verglichen mit der Cheops-Pyramide, der höchsten in Ägypten, nimmt er sich dann doch vergleichsweise klein aus: Diese ragt nämlich 142 Meter in den Himmel, während der Turm des Gotteshauses auf eine Höhe von knapp 28 Meter kommt. Auf diesen Unterschied wies jetzt Evelyn Beck in den Räumen der Bücherei hin. Hierher hatte die Teamsprecherin zusammen mit ihren Kolleginnen Konni Feldhues, Elke Meiring, Alexandra Schaten sowie Alina Kleimann als jugendliche Unterstützung zur Ferienspaßaktion eingeladen. Sie stand unter dem Motto „Komm mit ins Land der Pharaonen“.

Auf die Zeitreise begaben sich zahlreiche Mädchen und Jungen, und nicht wenige von ihnen wussten in der gemeinsamen Einführungsrunde, die gespickt war mit Wissenswertem und vielen Fragen, etwas beizutragen. Eine lautete zum Beispiel: „Wisst ihr denn, welche Schuhe die alten Ägypter trugen?“ Worauf es gleich mehrere Antworten gab wie etwa: Latschen, Flip-Flops und Sandalen mit Bändern zum Schnüren. Dass die Schrift auch als Hieroglyphen bezeichnet wird und die verstorbenen Pharaonen, verehrt als Vertreter der Götter, einbalsamierte und mit Tüchern zu Mumien einwickelte, war ebenfalls vielen Kindern bekannt.

Die Frauen berichteten von Tutanchamun, der schon als Kind Pharao wurde. „Stellt euch das mal vor. Mit 13 war er schon König.“ Seine Mutter sei Nofretete gewesen, sein Vater Echnaton, nannte das Team weitere bekannte Namen aus dem Land der alten Ägypter.

Dem informativen Teil folgte ein handwerklicher. Die Kinder konnten an verschiedenen Stationen beispielsweise mit einem Hieroglyphen-Alphabet auf einem Türklinkenanhänger ihren eigenen Namen schreiben und ihn mit reichlich buntem Schnickschnack verzieren. Sie bastelten auch Amulette und Masken mit dem typischen mit Bart.

An anderer Stelle schminkte Evelyn Beck ihre Gesichter mit braunem Puder und die Augenpartie mit ausdrucksstarken Akzenten, wie man sie aus dem alten Ägypten kennt. Bei der Kleidung gab es eine Auswahl, mit der sich die Kinder auf einem Sessel, der kurzerhand zum Herrscherthron wurde, fotografieren ließen: Zur Auswahl standen ein Pharaonenkostüm mit einem Königskopftuch, dem sogenannten Nemes, und eine weiße Tunika mit goldener Kordel fürs einfache Volk.

In kleinen Pausen stärkten sich die Ferienkinder mit einer ägyptischen Süßigkeit, die Konni Feldhues nach einem Rezept aus dem Internet gebacken hatte. Dass die Frauen vom Leitungsteam überhaupt so gut über das alte Ägypten Bescheid wussten, um daraus eine nachmittagsfüllende Veranstaltung zu machen, ging laut Alexandra Schaten auf eine gute Vorbereitung zurück. „Wir haben in der Bücherei viele Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und die haben wir ausführlich studiert.“

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