Eierskandal
Gut Springenheide: „Wir sind nicht betroffen“

Metelen -

Das große, goldfarbene Ei prangt über der Produktion von Gut Springenheide. Das Unternehmen hat nach eigener Darstellung keine belasteten Eier verarbeitet.

Freitag, 04.08.2017, 14:23 Uhr
Das große, goldfarbene Ei prangt über der Produktion von Gut Springenheide. Das Unternehmen hat nach eigener Darstellung keine belasteten Eier verarbeitet.
Das große, goldfarbene Ei prangt über der Produktion von Gut Springenheide. Das Unternehmen hat nach eigener Darstellung keine belasteten Eier verarbeitet. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Unübersehbar ragt es in den Himmel über dem Peddenfeld, das große, goldfarbene Werbe-Ei des Unternehmens Gut Springenheide. Und dessen Glanz wird auch durch den aktuellen Eier-Skandal nicht getrübt. Mit Fipronil kontaminierte Eier wurden nach Angaben des Unternehmens nicht verarbeitet.

„Wir sind nicht betroffen“, erklärte auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten Barbara Tusky. Die Verkaufsleiterin von Gut Springenheide erläuterte, dass das Unternehmen durchaus auch Eier aus den Niederlanden geliefert bekommen hätte. „Wir haben natürlich die Chargennummern verglichen“, beschreibt Tusky das Verfahren. Sowohl die Nachweise der Eier-Lieferanten über den Produktionsstandort als auch die auf die Eier aufgedruckten Codierungen seien mit Blick auf die belasteten Eier-Chargen negativ gewesen.

Diese Information habe das Unternehmen auch an seine Kunden weitergegeben, so Tusky weiter. Die Verkaufsleiterin berichtete, dass es durchaus Nachfragen von Abnehmern der Produkte aus Metelen gegeben habe. Eine Spezialität des Betriebs ist die Füllung von natürlichen Eierschalen mit süßem Inhalt, etwa Nougat.

Großen Wert legt man bei Gut Springenheide auf die Zertifizierung des Produktionsprozesses.

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