Grundschule
Künftig auf vier Routen zum Freistein

Metelen -

Einstimmig abgesegnet wurde die Schulwegempfehlung für den neuen Standort Zum Freistein. Auf vier Routen sollen die Kinder – vom I-Dötzen bis zum Viertklässler künftig zu ihrer Grundschule laufen oder radeln. Eine neue Ampel soll zusätzlich für Sicherheit sorgen.

Freitag, 17.11.2017, 06:00 Uhr
Einstein lacht von der virtuellen Tafel: In der Klasse 4b lässt sich schon jetzt am Altstandort anschauen, wie die Klassenräume der Vitusschule nach deren Umzug möbliert sein werden. Auch die elektronische Tafel soll dann – zumindest in einigen Klassen – dazugehören.
Einstein lacht von der virtuellen Tafel: In der Klasse 4b lässt sich schon jetzt am Altstandort anschauen, wie die Klassenräume der Vitusschule nach deren Umzug möbliert sein werden. Auch die elektronische Tafel soll dann – zumindest in einigen Klassen – dazugehören. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Der Neubau der Grundschule wächst beständig in die Höhe, der Klinker ist als nächstes dran, das Mobiliar für die künftigen Klassenzimmer ist bereits zu besichtigen und der Schulwegplan nun ebenfalls in trockenen Tüchern. Metelens Schulausschuss beschäftigtes sich am Mittwochabend intensiv mit dem Umzug der St.-Vitus-Schule an den neuen Standort.

Den Anfang machte dabei ausgerechnet ein Besuch in jetzigen Grundschule. Hier stehen in einem Klassenraum nämlich bereits die Möbel, welche im kommenden Sommer, möglicherweise aber auch erst im Herbst, in den funkelnagelneuen Klassenräumen stehen werden.

Dass das Fertigstellungsdatum der Schule am Freistein durchaus nach hinten geschoben werden könnte, machte – wie auch schon vor dem Bauausschuss ein Kollege Karlo Tewes – Architekt Johannes Ehling deutlich. Auf Nachfrage erläuterte er zwar, dass eine gewisse Flexibilität auf der Baustelle bei Schlechtwetter möglich sei: „Wenn der Winter ausbleibt, haben wir vielleicht eine Chance“. Die Lieferprobleme substanzieller Bauelemente für den Rohbau könnten die Fertigstellung allerdings verzögern – bis in den Herbst hinein.

Grundschulleiter Thomas Wissing hat bereits reagiert und dem Kollegium eine Urlaubssperre in den beiden letzten Sommerferienwochen und in den Herbstferien verordnet. Der Rektor informierte den Schulausschuss über die aktuelle Situation an der Vitusschule ebenso wie Jürgen Schmitter für den OGGS-Bereich.

Dann folgte das Thema, welches die Standortfindung seinerzeit wesentlich mitgeprägt hatte: das Schulwegekonzept. Im Ergebnis empfiehlt die Schulekonferenz, beraten und begleitet unter anderem durch die Polizei und die Gemeinde, den Eltern der Schüler, vier Routen zum neuen Grundschul-Standort Zum Freistein zu nutzen (s. Grafik). In einem bereits formulierten Hinweis an die Eltern werden auch vier Gefahrenpunkte genannt, an denen die Kinder besonderes Augenmerk verlangen, unter anderem der Kreuzungsbereich Nieporter Esch/Zum Freistein.

Andere kritische Punkte sollen bis zum Beginn des Unterrichts – vermutlich wohl erst im Herbst 2018 – entschärft werden. Wichtigste Neuerung ist dabei der Bau einer Fußgängerampel, welche den Schülern, aber auch Nutzern des Radwegs, das sichere Queren der Schöppingener Straße etwa in Höhe des K+K-Marktes erlaubt. Sie soll im Mai 2018 aufgestellt werden. Zwei Hol- und Bringzonen für Elterntaxis soll es ebenso geben, wie eine Schulbus-Haltestelle an der Schule. Der Walking-Bus und gelbe Fußmarkierungen auf dem Schulweg ergänzen das Konzept.

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