„Chef un annere Katastrophen“
Laienspieler feiern mit echter Spielleidenschaft Premiere im Bürgerhaus

Metelen -

Echte Spielleidenschaft brachten die Laienschauspieler des Kirchenchores Cäcilia und des Ensembles Cantemus bei der Premiere ihres plattdeutschen Theaterstücks „Chefs un annere Katastrophen“ am Samstagabend auf die Bühne im Bürgerhaus.

Montag, 20.11.2017, 07:00 Uhr
Äußerst vergnügliche Stunden waren dem Publikum bei der Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Chefs un annere Katastrophen“ beschienen. Die Laienschauspieler aus Kirchenchor und Chor Cantemus bewiesen auf der Bühne echte Spielleidenschaft.
Äußerst vergnügliche Stunden waren dem Publikum bei der Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Chefs un annere Katastrophen“ beschienen. Die Laienschauspieler aus Kirchenchor und Chor Cantemus bewiesen auf der Bühne echte Spielleidenschaft. Foto: Dorothee Zimmer

Angestellte kommen zuweilen auf Gedanken, die einen Chef in Erstaunen versetzen. Urlaub? Mehr Geld, weil man heiraten will? Mit Verlaub, aber auf derlei Nachfragen seines Mitarbeiters Alexander Jensen kann Imperium-AG-Vorstand Dr. Friedrich von Roggenbuck nur verneinend den Kopf schütteln. Nach Abzug aller Feier-, Ferien- Sonn- und Halbtage – so rechnet er dem immer kleinlauter werdenden Bittsteller vor – bliebe unterm Strich ohnehin nur ein einziger Arbeitstag. Auch auf die flehentliche Bitte Jensens: „Ik will hiroaten und bruk neirich mehr Geld“, verweigert der Chef ein Entgegenkommen kategorisch. Zur Begründung sagt er gönnerhaft: „Glauben Sie mir, Jensen, eines Tages werden Sie mir noch dankbar sein, dass ich Sie vor der Hochzeit bewahrt habe.“

In dem plattdeutschen Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“, das am Samstagabend Premiere feierte und auch am Sonntag im Bürgerhaus aufgeführt wurde, sind humorvolle Szenen wie diese mit exakt platzierten Pointen keine Seltenheit. Die Laienschauspieler aus den Kirchenchören Cäcilia und Cantemus agieren auf der Bühne mit einer Spielleidenschaft, die viel Freude macht und dem Publikum äußerst vergnügliche Stunden bereitet.

Premiere des plattdeutschen Theaterstücks

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  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Weitere Impressionen folgen.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer
  • Am Samstagabend feierte das plattdeutsche Theaterstück „Chefs un annere Katastrophen“ Premiere im Bürgerhaus. Foto: Dorothee Zimmer

Roggenbuck, den Ferdi Laurenz verkörpert, serviert Jensen (Michael Tertelmann), der in seinem Büro leidenschaftlich gern den Flug der Fliegen beobachtet und das so herrlich beschreiben kann, also generös ab. Der Chef will sich verändern, sich mehr dem Angeln widmen und seinem Sohn Jürgen von Roggenbuck (Dirk Konert) die Nachfolge übertragen. Der ist für die hübsche Angestellte Christine Stoll (Sabrina Laukötter) entbrannt und sieht seinen Lebensmittelpunkt eher auf einer Südseeinsel als im Chefsessel. Deswegen steht er heimlich mit der eiskalten Geschäftsfrau Henrike Klapper (Andrea Bröker) in Übernahmeverhandlungen. Davon bekommt zufällig Chefsekretärin Heidelinde Kupper (Elisabeth van Goer) Wind. Und auch Hannelore von Roggenbuck (Anke Herdering), Tochter des Firmenpatriarchen, und Produktionsleiter Martin Kluge (Markus Wesseler) sind bereits auf Ungereimtheiten gestoßen. Zusammen mit Bürobotin Franziska Petersen (Hildegard Westphal) und Reinigungskraft Fatma (Kathrin Homann) gehen die drei der Sache auf den Grund. Petersen ist begeistert von dieser verschworenen Gemeinschaft: „Ich wollte immer schon Geheimagentin werden.“ Fatma, die zwecks gründlicher Reinigung wie selbstverständlich die Computertastatur tief ins Wischwasser versenkt und Sinn und Aussprache im Deutschen oft verdreht, freut sich: „Fatma ist jetzt Agente geheim.“ Am Ende gibt es viel Applaus für die Darsteller, für Regisseur und Souffleur Heinz Teupen sowie für die vielen Unterstützer, die Teupen namentlich nennt. In diesem Jahr jähren sich die Aufführungen zum 30. Mal und sind deshalb im Bürgerhaus auf Stellwänden dokumentiert.

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Das Theaterstück „Chef un annere Katastrophen“ wird am Samstag (25. November) und am Sonntag (26. November) erneut im Bürgerhaus aufgeführt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Im Vorverkauf sind Eintrittskarten zum Preis von sieben Euro bei Buch und Schreibwaren Ewering erhältlich.

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