Leprabasar
Kleine Basteleien für jeden Geldbeutel

Metelen -

Sie basteln eigentlich das ganze Jahr über und im November setzen sie zum Endspurt an: Die Frauen der Unterstützergruppe der Unterstützergruppe der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe bereiten in diesen Tagen intensiv den Basar am Wochenende im Pfarrzentrum vor.

Donnerstag, 23.11.2017, 06:00 Uhr
Die Metelener Unterstützergruppe des Aussätzigen-Hilfswerks bastelte fleißig für den Lepra-Basar am Wochenende eine große Auswahl an handgefertigten Artikeln.
Die Metelener Unterstützergruppe des Aussätzigen-Hilfswerks bastelte fleißig für den Lepra-Basar am Wochenende eine große Auswahl an handgefertigten Artikeln. Foto: Dorothee Zimmer

Während die Frauen der DAHW-Aktionsgruppe in diesen Tagen im Pfarrzentrum konzentriert diversen Advents- und Weihnachtsdeko-Artikeln den letzten Schliff verpassen, die sie neben vielen weiteren Sachen auf dem Lepra-Basar zum Verkauf anbieten, erfüllt gleichzeitig munteres Geplauder den Raum.

Das eine schließt das andere offenbar nicht aus, vielleicht beflügelt die Geselligkeit gar die Kreativität. Jedenfalls entstehen unter den Händen der Hobbybastlerinnen viele Dinge, die optisch ein hübsches Bild abgeben.

In der Zeit kurz vor der Ausrichtung des Leprabasars häufen sich ihre Treffen. „Wir basteln schon ab Februar, aber am Anfang macht jede von uns noch viel zuhause“, sagt Margret Hasken. Erst in der Schlussphase wird die Taktung der Zusammenkünfte von einmal monatlich deutlich erhöht. Wenn die Sprecherin der Gruppe aufzählt, was alles zum diesjährigen Sortiment gehört, reicht ein Atemzug bei weitem nicht aus.

„Wir haben zum Beispiel wieder genähte Sachen, Mützen, Schals und Filztaschen, Liköre, Marmeladen, Plätzchen, Weihnachtskarten, duftende Teelichter, Adventskerzen, dreidimensionale Sterne aus Gold- und Tonpapier und etliche kleine Aufmerksamkeiten, die sich auch vorzüglich als Geschenk eignen – kurzum: viel Attraktives für jedermann und jeden Geldbeutel.“

In einem Teil der Oase wird wiederum an beiden Tagen ein Café eingerichtet. „Für das Kuchenbuffet wünschen wir uns noch Spenden“, hofft Hasken auf Mithilfe. Bereits am morgigen Freitag nimmt die Aktionsgruppe ab 15 Uhr in der Oase Bestellungen für die Herstellung eines Adventskranzes entgegen.

„Eine Floristik-Fachfrau unterstützt uns dabei wieder und das freut uns natürlich sehr. Sie ist ebenfalls an beiden Öffnungstagen vor Ort und gestaltet Adventskränze nach individuellen Wünschen. Man kann auch eigene Sachen mitbringen und sie in den Kranz einarbeiten lassen.“

Des weiteren werden sich der Eine-Welt-Laden, die Ugandahilfe sowie die Bücherei mit einer Buchausstellung beteiligen. Ebenfalls geöffnet hat die ehemalige Post, in deren Räumen im Erdgeschoss zahlreiche Gegenstände aus dem Nachlass der Witwe Storm verkauft werden. Der Erlös aus dieser Aktion ist – genau wie der aus dem Basar – bestimmt für Projekte der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW).

Dennoch kommt nicht alles in einen Topf. Beides werde, so Irmgard Schlüters, wegen der stiftungsrelevanten Rahmenbedingungen zunächst separat behandelt.

Zum Thema

Die Öffnungszeiten des Leprabasars in der Oase und der Nachlass-Verkauf in den Räumen der Alten Post: Samstag (25. November) von 15 bis 18 Uhr und Sonntag (26. November) von 9 bis 18 Uhr.

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