St.-Ida-Haus
Basar der schönen Kleinigkeiten

Metelen -

Die Bewohner des St.-Ida-Hauses freuen sich auf den ersten Weihnachtsbasar in der Einrichtung, der am Sonntag in einer Woche stattfindet. Sie haben fleißig gebastelt und etwa Seifen selber hergestellt. Ergänzt wird der Basar durch eine Ausstellung Metelener Krippen.

Freitag, 24.11.2017, 06:00 Uhr
Diese Bewohnerinnen des St.-Ida-Hauses legten sich im Vorfeld des Basars ins Zeug, um schöne Kleinigkeiten für den Basar am 3. Dezember anzufertigen, etwa Seifen, die sie selber in Formen gegossen haben. Foto: Dorothee Zimmer
Diese Bewohnerinnen des St.-Ida-Hauses legten sich im Vorfeld des Basars ins Zeug, um schöne Kleinigkeiten für den Basar am 3. Dezember anzufertigen, etwa Seifen, die sie selber in Formen gegossen haben. Foto: Dorothee Zimmer Foto: Dorothee Zimmer

Man möchte fast hineinbeißen in diesen winzigen Gugelhupf, so appetitlich sieht er aus. „Und der riecht auch noch so schön nach Zitrone“, erhöht eine Bewohnerin des St.-Ida-Hauses den Speichelfluss. Dabei ist das Teilchen zum Essen gar nicht geeignet. Beim Händewaschen könnte es indes gute Dienste tun. Oder als interessanter Blickfang im Badezimmer.

Bei dem Gugelhupf, von dem die Rede ist, handelt es sich um ein quietschgrünes Seifenstückchen, und er gehört zu einem umfangreichen Sortiment handwerklicher Unikate, deren Herstellung maßgeblich zurückgeht auf die Beteiligung zahlreicher Bewohnerinnen.

Angeboten werden die Hobbyarbeiten auf einem Adventsbasar mit Krippenausstellung, zu dem die Einrichtung am 3. Dezember (Sonntag) von 14 bis 17 Uhr einlädt. Die Frauen, die jetzt gemeinsam mit Mitarbeiterin Rabea Tietmeyer einen weißen Kiloklotz Rohseife zu farblich verschiedenen Herzen, Sternchen, dünnen Täfelchen oder auch Gugelhupfs mit Duftaromen verarbeiten, sind von der Sache ganz angetan.

Von ihnen ging auch die Initiative zu diesem Basar aus: „Wir basteln immer so viel schöne Sachen, die könnten wir ja eigentlich auch mal verkaufen“, lautete ihr Vorschlag. „Und wir fanden die Idee ausgesprochen gut“, freute sich Tietmeyer.

Auf dem Tisch liegt exemplarisch eine kleine Auswahl bereits fertiggestellter Dinge, etwa Schals, Socken, Einkaufsnetze, aus Liederzetteln gefaltete Engel, in Pralinenpapier gefüllte „Badebomben“, Sterne aus Beton, adventlich verpacktes und selbst gemischtes Gewürzsalz, kleine Verpackungen zum Selbstbefüllen und das Spiel „Weg mit der sechs“ mit allem, was dazugehört. Tietmeyer sagt: „Es wird ein Basar der schönen Kleinigkeiten mit vielen liebevollen Handarbeiten“.

Dazu passt die geplante Krippenausstellung. Der Gedanke daran kam einer Gruppe aus dem St.-Ida-Haus bei dem Besuch einer Krippenlandschaft im Edith-Stein-Haus in Altenberge. „Das war wirklich wunderschön“, schwärmt eine Bewohnerin. Also startete das Metelener Haus die Bitte, Krippen für diesen Zweck eine Woche lang zur Verfügung zu stellen.

„So etwa 25 werden es wohl werden“, schätzt Tietmeyer. Darunter seien kleine Figuren aus Glas und etwa einen halben Meter große aus Holz. „Alle Krippen wollen wir repräsentativ im Erdgeschoss aufbauen.“ Zum Naschen gibt es Plätzchen und Punsch ohne Alkohol.

Es ist das erste Mal, dass das Seniorenwohnheim eine solche Veranstaltung ausrichtet. Neben dem Impuls, der von den Bewohnerinnen ausging, hat auch ein kleines Jubiläum zur Umsetzung beigetragen. Das Haus, so Tietmeyer, sei im März 15 Jahre als geworden. „Das wollten wir nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, sondern in diesem Rahmen auch ein bisschen würdigen.“

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