Seniorenunion
Beeindruckende Frömmigkeit

Metelen -

Die erfreuliche Nachricht, dass die katholische Kirchengemeinde einen Nachfolger für den scheidenden Kirchenmusiker Udo Nobis gefunden hat, schickte Pastor Thomas Stapper seinem Bericht über die Israelreise voraus.

Montag, 27.11.2017, 06:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2017, 17:11 Uhr
Über seine Israelreise berichtete Pastor Thomas Stapper vor den versammelten Senioren. Mit im Bild: Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.l.) und Bernhard Stening (r.). Im Anschluss an den Vortrag wurde sich auch über aktuelle Themen ausgetauscht.
Über seine Israelreise berichtete Pastor Thomas Stapper vor den versammelten Senioren. Mit im Bild: Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.l.) und Bernhard Stening (r.). Im Anschluss an den Vortrag wurde sich auch über aktuelle Themen ausgetauscht. Foto: Dorothee Zimmer

Bevor Pastor Thomas Stapper beim Adventskaffee den CDU-Senioren in der Gaststätte Elling von seiner Israel-Pilgerreise erzählte, vermeldete er eine gerade spruchreif gewordene Personalie aus der Pfarrgemeinde: „Wir haben einen neuen Kirchenmusiker“, gab er die Nachfolge von Udo Nobis „hoffentlich zum 1. Januar“ bekannt.

Danach skizzierte Stapper die achttägige Reise, die er gemeinsam mit sieben Angehörigen seiner Familie und 17 Mitgliedern der Pfarrgemeinde Ende Oktober im Heiligen Land unternahm. Von den beiden Stationen, der Stadt Jerusalem und dem See Genezareth, startete die Gruppe täglich zu Besichtigungen. „Israel wird zurzeit gut besucht, das Land ist absolut in.“ Stapper bezeichnete Jerusalem als hektisch, angespannt und orientalisch. „Wenn man durch die quirlige Altstadt geht, fühlt man sich tatsächlich ein bisschen in die Zeit Jesu zurückversetzt.“

Die Grabeskirche sei voller Menschen gewesen, und hätte man in die kleine Kappelle mit dem Heiligen Grab gehen wollen, wäre viel Wartezeit vergangen. Reiseleiter Jossi habe zum Verzicht geraten mit dem Argument: „Das Grab ist eh leer, da brauchen wir nicht noch so lange anzustehen.“ In der Geburtskirche wartete die Gruppe fast drei Stunden, bis sie zu der Stelle kam, wo Jesus geboren wurde. Stapper sagte, ihn persönlich habe die tiefe Frömmigkeit vieler Gläubiger beeindruckt, was sich beispielsweise darin zeigte, dass sich Menschen an besonderen Stätten auf den Boden warfen, ihn küssten oder sie mit Öl getränkten Tüchern abwischten und als Reliquie mit nach Hause nahmen. „Man kann das alles gar nicht so wiedergeben“, war er nachhaltig beeindruckt. „So eine Pilgerfahrt, das macht schon persönlich etwas mit einem.“

Bürgermeister Gregor Krabbe informierte über Aktuelles auf Ortsebene. Gefragt nach den hoch gebauten Straßen im neuen Baugebiet an der Eper Straße wies er auf das erforderliche Gefälle fürs Abwasser hin. Man sei deswegen in Gesprächen mit den Käufern: „Wir nähern uns an.“ Des weiteren interessierten sich die Senioren in regem Austausch unter anderem für die Pflege des Wallwegs.

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