Grundschule als Spielzeug-Paradies
kfd-Börse besticht durch große Auswahl und interessante Schnäppchen  

Metelen -

Einige Räume der St.-Vitus-Schule verwandelten sich am Sonntag in ein Paradies für Kinder. Der Kreis junger Frauen der kfd hatte zur Spielzeugbörse eingeladen, und das Angebot an gebrauchten Spielwaren war beeindruckend. Eltern und teils auch Kinder machten Schnäppchen. 

Dienstag, 28.11.2017, 06:00 Uhr aktualisiert: 28.11.2017, 14:47 Uhr
Darf´s zum Spielzeugauto noch ein Gesellschaftsspiel sein?  Das Angebot der Spielzeugbörse in der Grundschule war reichhaltig. Große Kinderaugen gab es angesichts der Lego-Bausätze aus der „Friends“-Reihe besonders bei diesen beiden Mädchen.
Darf´s zum Spielzeugauto noch ein Gesellschaftsspiel sein?  Das Angebot der Spielzeugbörse in der Grundschule war reichhaltig. Große Kinderaugen gab es angesichts der Lego-Bausätze aus der „Friends“-Reihe besonders bei diesen beiden Mädchen. Foto: Irmgard Tappe

Der sechsjährige Julian hat fleißig sein Taschengeld gespart. Acht Euro hat er zusammen. Damit gehen Julian und seine Mama an diesem Sonntag in die St. Vitus-Grundschule, denn dort hatte der Kreis junger Frauen von der Katholischen Frauengemeinschaft Metelen (kfd) eine Spielzeugbörse organisiert. Und die hatte wieder die gewohnte Magnetwirkung.

Als die Frauen pünktlich um elf Uhr die Tür öffnen, strömen Eltern, Kinder und Großeltern hinein ins bunte Spielzeugparadies. Die Auswahl ist groß. „Ich kaufe hier gern die Weihnachtsgeschenke für meine Enkelkinder. Meistens finde ich auch was“, erzählt eine Besucherin, die den Tisch mit den Gesellschaftsspielen und Puzzles ansteuert. Dort durchstöbern schon viele Interessierte das Angebot. „Gesellschaftsspiele gehen immer“, weiß eine Mitstreiterin vom Organisationsteam aus Erfahrung.

Die kfd-Frauen haben das Spielzeug nach Themenbereichen sortiert und übersichtlich aufgebaut. Kinderbücher, Spielzeug für Kleinkinder, Lego, Playmobil, Modellautos, Barbie-Puppen, Tierfiguren für den Bauernhof.

Das Sortiment ist reichlich. „Bei unseren Kindern ist Playmobil momentan sehr gefragt. Ich hoffe, dass ich hier etwas finde für wenig Geld. Das bekommen die dann vom Nikolaus“, bemerkt eine zweifache Mutter, deren Kinder zwischen fünf und zehn Jahre alt sind. Auf dem Playmobil-Tisch sind bereits nach fünf Minuten einige freie Flächen entstanden.

Ebenso gefragt: Modellautos. Insbesondere die Feuerwehrfahrzeuge, Traktoren und Lkw-Modelle sind im Nu vergriffen. Auch der große Kaufladen im Eingangsbereich steht schon bald nicht mehr an seinem Platz. Ein fast so großes Puppenhaus – voll möbliert – ist allerdings nach einer halben Stunde noch zu haben. Die dreijährige Clara mag sich gar nicht mehr von dieser rosé-weißen Herrlichkeit trennen. 30 Euro soll das Ganze kosten.

Feilschen wie auf dem Flohmarkt ist bei der Spielzeugbörse allerdings nicht möglich. Die Preise stehen fest. Doch größtenteils sind die Angebote ohnehin echte Schnäppchen. „Wir bekommen das Spielzeug fertig ausgezeichnet von denen, die es verkaufen möchten. Jeder Artikel wird nummeriert. Wir tragen Preis und Nummer der verkauften Ware in eine Liste ein und speichern die Daten. Die Verkäufer bekommen anschließend ihr Geld ausgezahlt“, beschreibt Linda Deitermann die Logistik.

Und Julian? Dinge wie Puppenhaus oder gar Barbiepuppen sind für ihn total uninteressant. „Mit Legosteinen bauen“, das ist momentan seine Leidenschaft. Natürlich nicht mit „Babylego“. Das kniffligere Technik- Programm sollte es schon sein. Den Tisch mit den entsprechenden Objekten hat Julian schnell entdeckt. Dort gibt es jede Menge Bausätze, die ihm gefallen. Für sein Budget bekommt er sogar fünf tolle Legokästen. Bestens zufrieden macht er sich mit seiner Mama auf den Heimweg.

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