St.-Vitus-Grundschule
Kinder mutiger und stärker machen

Metelen -

Ein Trommelworkshop und das Thema Selbstbehauptung standen in dieser Woche auf dem Programm in der St.-Vitus-Grundschule. Die Dritt- und Vierklässler bekamen dabei sowohl ein Gefühl für den richtigen Rhythmus als auch ein Gespür für gute und schlechte Situationen. Das Ziel: Den Mädchen und Jungen helfen, mutiger und stärker zu werden.

Freitag, 09.03.2018, 06:00 Uhr
Im Musikraum wurde getrommelt, in der Sporthalle Selbstbehauptung trainiert. An der St.-Vitus-Grundschule gab es in dieser Woche gleich mehrere Angebot, die vom Förderverein gesponsert wurdne.
Im Musikraum wurde getrommelt, in der Sporthalle Selbstbehauptung trainiert. An der St.-Vitus-Grundschule gab es in dieser Woche gleich mehrere Angebot, die vom Förderverein gesponsert wurdne. Foto: dzim

Es ist nicht die Rolle vorwärts in ihrer klassischen Form, zu der sich die Schüler der Klasse 4a am Mittwochmorgen in der Sporthalle in Richtung dicke Matte hinunterbeugen – die Mädchen und Jungen kugeln sich mit seitlich gehaltenem Kopf allein über die Schulter ab. Es ist auch kein typischer Sportunterricht, der da gerade stattfindet, auch wenn die Klasse ziemlich viel in Bewegung ist. Und letztlich ist auch Jan Finke, der an diesem Vormittag das Sagen hat, kein Sportlehrer im herkömmlichen Sinn. Der Berliner lehrt Taiji- und Qi Gong, und mit vielen einzelnen Elementen aus dieser chinesischen Kampfkunst-, Meditations- und Bewegungsform macht er an drei Tagen in dieser Woche jeweils eine Klasse des vierten Jahrgangs fit in Selbstbehauptung.

„Das Ziel“, erklärt Finke, der bereits im siebten Jahr den vom Förderverein der St.-Vitus-Schule finanzierten Kursus für die jeweils im Sommer abgehenden Grundschüler durchführt, „soll sein, dass die Kinder das Gefühl bekommen, mutiger und durchsetzungsfähiger geworden zu sein. Dadurch sind sie gestärkt, wenn sie jetzt bald einen weiteren Schritt in die große, weite Welt machen.“ Mit Kämpfen hat das Ganze aber rein gar nichts zu tun. Vielmehr soll das Vertrauen gestärkt werden, sich bei gefühlten Grenzüberschreitungen durch andere zunächst selbst helfen zu können. Ausgiebig feilen die von Klassenlehrerin Martina Lisiecki begleiteten Schüler unter anderem an der Ausdruckskraft und Lautstärke ihrer Stimme, an Körpersprache und Mimik sowie an Techniken, mit denen sich beispielsweise Schubser abmildern lassen.

Selbstbehauptung und Trommeln in der St.-Vitus-Grundschule

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  • Im Musikraum wurde getrommelt, in der Sporthalle Selbstbehauptung trainiert. An der St.-Vitus-Grundschule gab es in dieser Woche gleich mehrere Angebote, die vom Förderverein gesponsert wurden.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Im Musikraum wurde getrommelt, in der Sporthalle Selbstbehauptung trainiert. An der St.-Vitus-Grundschule gab es in dieser Woche gleich mehrere Angebote, die vom Förderverein gesponsert wurden.

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    Foto: Dorothee Zimmer

Ebenfalls an diesem Vormittag findet im Musikraum der Grundschule ein Trommelprojekt für die Mädchen und Jungen der 3c statt. Das macht schon mehrere Jahre Christoph Studer immer für die Schüler aller dritten Klassen, und auch das ist eine Initiative des Fördervereins. Studer ist Rhythmiker, Instrumentenbauer und Musiker. Er schwärmt: „Das Spiel in der Gruppe löst einen wunderbar kraftvollen Klang und ein intensives Gemeinschaftsgefühl aus.“ Im Mittelpunkt des Projektes steht der afrikanische Kontinent mit „Singen, Trommeln, Tanzen – drei Sachen, die bei der afrikanischen Musik ganz wichtig sind“. Trommeln haben die Schüler schon gebaut, aus einem Pappkorpus, Kleister und mehreren Schichten Butterbrotpapier. Die Instrumente sind allerdings noch nicht ganz trocken, aber Studer hat Ersatz. Die Kinder trommeln ein Lied für Jason, der Geburtstag hat. Es folgen viele weitere, und zu manchen können die Kinder sogar den afrikanischen Text singen.

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