Kolpingfamilie lud zum Kochen mit fairen Produkten
Eine Zweite Chance für die Rotkohlrouladen

Metelen -

Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß.

Montag, 12.03.2018, 06:00 Uhr
Humor war eine Zutat, die beim Kochabend der Kolpingfamilie nicht fehlen durfte. Und ganz nebenbei zauberten die Teilnehmerinnen ein besonders leckeres Menü – ausschließlich aus fair gehandelten Produkten.
Humor war eine Zutat, die beim Kochabend der Kolpingfamilie nicht fehlen durfte. Und ganz nebenbei zauberten die Teilnehmerinnen ein besonders leckeres Menü – ausschließlich aus fair gehandelten Produkten. Foto: Sabine Sitte

Was hilft gegen beißende Zwiebeldämpfe? Tragen Frauen von heute noch Schürzen in der Küche? Wie wickeln sich Rouladen aus Rotkohlblättern? Ausprobieren! Dieser Einladung der Kolpingfamilie zum Kochabend mit fair gehandelten Produkten waren am Freitagabend zwölf Frauen in die Küche der St.-Vitus-Grundschule gefolgt. Beim Schnippeln, Rühren und Abschmecken war viel Zeit für eine ganz besondere Zutat: jede Menge Humor.

Nein, ein Probekochen gibt es vorher nicht, schmunzelten die Organisatorinnen Kornelia Wiechers und Birgit Krude, fanden die Idee aber prima. „Dann gäbe es dieses leckere Menü gleich zweimal.“ Bereits die Ankündigung der vier Gänge klang exotisch: Ziegenkäseragout in Zucchini mit Mango-Sauce und eine Mango-Karotten-Suppe als Vorspeisen, zum Hauptgang Quinoa-Kohlrouladen an Erdnuss-Tomaten-Sauce, dazu ein orientalischer Schichtsalat. Und als süßen Nachtisch ein buntes Schichtdessert.

Das Besondere an diesen Rezepten waren nicht die exotischen Zutaten, sondern deren Herkunft. Ob Mangoschnitze, roter und weißer Quinoa oder die Kokosmilch. „Das sind alles fair gehandelte Produkte, die auch entsprechend zertifiziert sind“, erklärte Birgit Krude in der Begrüßungsrunde. Hintergrund des fairen Handels ist die gerechte Entlohnung für die Erzeuger. Der Vertrieb erfolgt über Organisationen, die sich ebenso für hochwertige Umwelt- und Sozialstandards bei der Herstellung und Vermarktung dieser Produkte einsetzen. Das Angebot für den bewussten Einkauf hat längst auch in den herkömmlichen Supermärkten Einzug gehalten. Doch die größte Auswahl bietet in Metelen der Eine-Welt-Laden, den die Kolpingfamilie seit 2001 unterhält. Einen Teil des Sortiments hatten Kornelia Wiechers und Birgit Krude zum Kochabend mitgebracht und präsentiert: neben Schokolade, Kakao und Säften umfassen fair gehandelte Produkte auch Handarbeiten aus Speckstein, Holz oder Garn. So kann ein kleines Mitbringsel dem Beschenkten Freude bringen und gleichzeitig die Welt ein bisschen gerechter werden lassen.

Kolpingfamilie lud zum Kochabend mit fairen Produkten

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  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß.

    Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß.

    Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß.

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  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Weitere Impressionen vom Kochabend folgen.

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  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
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  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte
  • Ausschließlich mit fair gehandelten Produkten kreierten die Teilnehmerinnen des Kochabends der Kolpingfamilie am Freitagabend ein leckeres Menü. Die Truppe, die in der Küche der St.-Vitus-Grundschule kulinarisch-kreativ wurde, hatte dabei aber auch noch jede Menge Spaß. Foto: Sabine Sitte

Obwohl der freitägliche Kochabend bereits zum sechsten Mal stattfand, war es auch für die Organisatorinnen wieder eine spannende Herausforderung. „Rezepte heraussuchen, Zutaten besorgen und schauen, wie sich alles zubereiten lässt.“ Dass das Menü dieses Mal ein rein vegetarisches war, sei purer Zufall. Nicht alles, was zum Kochen benötigt wurde, fand sich im Sortiment der fair gehandelten Produkte wieder. „Dann haben wir alternativ Bio-Artikel eingekauft und beim Gemüse zusätzlich auf den regionalen Bezug geachtet“, so Birgit Krude.

Überraschend sei auch immer wieder, wer sich zum Kochen anmeldet. „Wir hatten auch schon Männer dabei“, erzählte Birgit Krude und Kornelia Wiechert lachte: „Da waren die Hackbällchen sehr scharf.“ Diesmal hatte sich eine reine Frauenrunde eingefunden. Ein paar Wiederholungstäterinnen aus vergangenen Veranstaltungen, eine Clique junger Mädchen, die sich auf einen amüsanten Abend unter Freundinnen freute und einige Neulinge. „Es ist schön, wenn mehrere Generationen gemeinsam kochen“, freute sich Kornelia Wiechers.

Neugierde und Vorfreude hatten alle im Gepäck. In der Küche fanden sich in Windeseile die Teams für die Gerichte zusammen. Allein für das Hauptgericht waren fünf kundige Frauen und eine strategische Planung gefragt. Wie löst man die Blätter unbeschädigt vom Rotkohlkopf? Wer bereitet die Soße zu? Und vor allem: Wo stehen die Töpfe und Schüsseln? Hektisches Türenschlagen, Schubladenöffnen, Besteckklappern. Minuten später waren die Frauen in konzentriertes Abmessen, Möhren schälen, Salat schnippeln und Zwiebeln schneiden vertieft. Tränen hier und dort. „Dagegen hilft nur eine Taucherbrille“, schniefte Lisa Stippel. Es musste nun mal ohne gehen. Bei den Rouladen hatten die Frauen ganz andere Sorgen und versuchten zu dritt, die widerspenstigen Kohlblätter mit Füllung in Form zu wickeln. Letztlich hielt ein dickes Garn die Rouladen zusammen und die Frauen stöhnten: „Für mal schnell zu Hause ist das Gericht zu aufwendig und anstrengend.“ Um eine Zucchini für die Vorspeise längs in gleichmäßig dünne Scheiben zu schneiden, brauchte es ebenfalls technische Hilfe. Gut, dass Birgit Krude ihren privaten Gemüsehobel mitgebracht hatte.

Aromatische Gerüche von würziger Brühe und der Mango-Möhren-Suppe vermischten sich mit den exotischen Düften orientalischer Zutaten wie Erdnussbutter und geröstetem Sesam. Beim Abschmecken galt die Devise: Viele Köchinnen verfeinern den Geschmack.

Nach zwei Stunden waren die Gerichte zubereitet und der Appetit groß. Auf der Tafel standen frische Blumen und Kerzen aus fairem Handel. Auch der Wein zum Menü trug das Gütesiegel. Für die Frauen hatte sich der Abend gelohnt: „Ich hätte nie gedacht, dass sich die Rezepte in so leckere Gerichte verwandeln“, hieß es. Und „das koche ich dann doch noch mal nach“ bekamen selbst die Rotkrautrouladen eine zweite Chance.

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