Frühlingsfest der kfd
Streicheleinheiten für die Seele

Metelen -

Amüsante Sketche führte die Theatergruppe der Frauengemeinschaft anlässlich des Frühlingsfestes der kfd im Bürgerhaus auf. Die Frauen hatten sich unter dem Motto „Schön ist es, auf der Welt zu sein“ getroffen. Insgesamt wurde das Programm dreimal gezeigt.

Donnerstag, 12.04.2018, 06:00 Uhr
Amüsante Sketche der kfd-Theatergruppe unterhielten das Publikum im Bürgerhaus
Amüsante Sketche der kfd-Theatergruppe unterhielten das Publikum im Bürgerhaus Foto: Dorothee Zimmer

Kleine Auszeiten mit heiteren Momenten – das sind Streicheleinheiten für die Seele. Und die genehmigten sich am Dienstag und Mittwoch im Bürgerhaus viele Frauen. Die kfd hatte nach zweijähriger Pause insgesamt drei Mal zum Frühlingsfest eingeladen, das sie unter das Motto „Schön ist es, auf der Welt zu sein“ stellte.

kfd-Frühlingsfest

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    Foto: Dorothee Zimmer
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Ein Zusammenhang mit den von der Theatergruppe dargebotenen Sketchen ließ sich zwar immer in irgendeiner Form mühelos herstellen, gleichwohl sollte diese Aussage in erster Linie zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. „Wir hoffen, dass Sie am Ende sagen können, dass Ihre Welt durch dieses Fest ein bisschen schöner geworden ist“, sagte Teamsprecherin Ulla Langehaneberg in ihrer Begrüßung. Auch die Moderatorin der gut dreistündigen Veranstaltung, Petra Weßling, betonte das positive Ausmaß solch kleiner Erlebnisse: „Nimm dir Zeit für Dinge, die dich glücklich machen, denn sie bereichern das Leben.“

Mit enormer Spielfreude und einer stets auf den Punkt gebrachten Pointe begaben sich die Laienschauspielerinnen auf einen Streifzug durch die Welt, betrachtet vorwiegend aus weiblicher Sicht für ein – abgesehen vom Besuch des Bürgermeisters und des Pastors bei der Premiere – weibliches Publikum.

Kaum ein Mann würde sich wohl auch Gedanken über die noch am Mittag geschlossenen Rollläden bei der Nachbarin machen. Frauen hingegen werden in solchen Situationen sofort nachdenklich. „Ich hab Inge doch gestern noch auf dem Markt am Fischstand gesehen“, meint eine. „Womöglich war der Fisch verdorben und sie hat eine Vergiftung?“, glaubt eine andere. Und vielleicht kam sie in der Nacht ins Krankenhaus und überhaupt: „Wer weiß, ob sie noch lebt?“ Da eilt Inge auch schon an ihnen vorbei, Zeit für einen Plausch hat sie nicht: „Ich muss unbedingt einen Handwerker besorgen, der meine Rollläden repariert.“

In einer anderen Episode erzählen drei Freundinnen mit Wonne von den Erfolgen des wohlgeratenen Nachwuchses. Sie überbieten sich gegenseitig in ihrer Prahlerei. Durch eine weitere Freundin kommt zufällig ans Licht, dass die Vorzeigesöhne allesamt schwul sind; auf diesen Umstand folgt beredtes Schweigen, und die Freude über das Wiedersehen nach vielen Jahren erlischt prompt. Viele weitere humorvolle Theaterstücke, darunter eines über den Papst, der mit 150 km/h durch eine geschlossene Ortschaft rast, verleihen auch dem kfd-Fest ein Tempo, das die Zeit im Nu verfliegen lässt.

Zum Finale geht es imaginär nach „Malle“ zur „spanischen Nacht“ mit musikalischen Ohrwürmern, vorgetragen von Interpreten, die im Aussehen und Auftreten dem jeweiligen Original sehr ähnlich sind. Die Stimmung erreicht so mühelos ihren Höhepunkt. Pastoralreferentin Ruth Bentler dankte der Theatergruppe: „Das war so schön, das guck ich mir morgen glatt noch mal an.“

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