BOM-Konzert auf Zuruf
Musik zum Hören und Genießen

Metelen -

Die freie Auswahl unter 136 Musikstücken hatten die Besucher des BOM-Jahreskonzerts. „Jukebox“ überschrieb das Orchester sein Wunschkonzert, das eindruckvoll das breite Repertoire des Ensembles unter Beweis stellte. Die Zuschauer waren begeistert von der Idee.

Montag, 23.04.2018, 06:00 Uhr
Unter der Leitung von Dirk Brünenborg die Musiker Stücke ganz nach Wahl der Zuschauer. Symbolisch warfen die ausgewählten Besucher eine Münze in die überdimensionale Jukebox.
Unter der Leitung von Dirk Brünenborg die Musiker Stücke ganz nach Wahl der Zuschauer. Symbolisch warfen die ausgewählten Besucher eine Münze in die überdimensionale Jukebox. Foto: Dorothee Zimmer

Im Bürgerhaus steht am Wochenende eine Jukebox im XXL-Format. Sie ist indes mehr Deko als wirklich funktionstüchtig. Vor wenigen Jahrzehnten waren derlei Geräte unter anderem in Gaststätten weit verbreitet. Gäste warfen ein Geldstück in den Schlitz und wählten aus den angeboten Liedertiteln ihre persönlichen Favoriten, die dann in der Jukebox abgespielt wurden.

BOM-Konzert „Jukebox“

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  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

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  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

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  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
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    Foto: Dorothee Zimmer
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    Foto: Dorothee Zimmer
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    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer
  • Die Qual der Wahl aus 136 Stücken des Orchesters hatten die Zuschauer der beiden Konzerte.

    Foto: Dorothee Zimmer

Dieses Prinzip übernahmen am Samstagabend und am Sonntagnachmittag die Musiker des Blasorchesters. „Jukebox“ nannten sie ihr Jahreskonzert, das sie dekorativ mit weiterem Equipment ausstatteten, dessen Blütezeit als Musikquelle lange vorbei ist: ein großes, altes Radio zum Beispiel, ein Kassettenrekorder und ein Tonbandgerät.

Musik zum Hören und Genießen machte an beiden Tagen aber ausschließlich das Blasorchester, und zwar mit viel Bravour und allseits großer Beachtung. Es erfüllte den von einem Zufallsgenerator ermittelten Besuchern ihre Musikwünsche aus der BOM-Jukebox mit insgesamt 136 gelisteten Titeln aus unterschiedlichen Sparten. Getreu dem Motto, das Musikerin und Geschäftsführerin Dagmar Jänsch in ihrer Begrüßung ausgab: „Sie wählen – wir spielen.“ Während es in den Jahren zuvor stets ein feststehendes Programm gab, spielte das Orchester dieses Mal praktisch auf Zuruf aus dem eigens dafür zusammengestellten Repertoire.

Kathrin Homann und Heinz Teupen moderierten die Veranstaltungen mit offensichtlicher Freude. Die 33-Jährige und der 52-Jährige hörten im Verlauf viele Hits, von denen sie erzählten, dass die in ihrer jeweiligen Jugend groß angesagt waren. Zu den einzelnen Stücken gaben sie kurze Hintergrundinformationen. Um die Jukebox in Gang zu setzen, steckten die Ausgewählten eine vom Moderatorenteam überreichte CD als Münzersatz in den Automaten.

Die „Luftballon-Polka“ ragte mit einer visuellen und akustischen Besonderheit heraus: Maximilian Wessels ließ aufgeblasene Luftballons zerplatzen, nicht etwa rein zufällig, sondern als harmonische Mitwirkung im Spiel der Instrumente. Auch der Nachwuchs zeigte sein Können: Da war zum einen die Blockflötengruppe unter der Leitung von Carla Averbec, sowie die Aufbaustufe 1 mit Dirk Brünenborg am Dirigentenpult.

Brünenborg, der den Taktstock im Laufe des Abends gelegentlich an Nils Tegehoff weiterreichte, erklärte, dass man früh versuche, die jungen Musiker als Gruppe zusammen zu fügen. „Gleichzeitig mit dem Spiel anzufangen und aufzuhören, ist gar nicht so einfach wie man vielleicht denkt. Wenn man alleine spielt, braucht man darauf ja nicht zu achten.“ Die Moderatoren waren im Anschluss beeindruckt: „Bei diesem jungen Potenzial muss dem BOM für die Zukunft sicher nicht bange sein.“

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