Mi., 25.04.2018

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss Gemeinde lässt Hunde zählen

Hunde waren ein Thema in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Hunde waren ein Thema in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Foto: dpa

Metelen - 

Zwischen 50 und 100 Hunde sollen in Metelen „undercover“ leben. Um ihnen auf die Spur zu kommen, will die Gemeinde einen Dienstleister mit einer Bestandsaufnahme beauftragen. Ebenfalls einstimmig auf den Weg brachte der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am Montagabend das Wasserversorgungskonzept.

Von Dorothee Zimmer

Von Juni bis August soll in der Gemeinde durch einen privaten Dienstleister eine Hundebestandsaufnahme durchgeführt werden. Diesem Beschlussvorschlag der Verwaltung schlossen sich am Montag die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses auf ihrer Sitzung im Feuerwehrgerätehaus an.

Die Absicht, Hundehalter, die bislang keine Steuern für ihren Vierbeiner zahlen, aufzuspüren, ist bereits öffentlich bekannt, weshalb Martin Grotegerd (CDU) die Frage stellte, ob es in jüngster Zeit zu vermehrten Anmeldungen von Hunden gekommen sei. Kämmerer Andreas Möllers sagte, sie seien „nicht verstärkt“ aufgetreten, „ein paar“ habe es aber gegeben. Ob es zutreffe, dass der erste Hund auf Hofstellen im Außenbereich von der Steuer gänzlich befreit sei, wollte Christian Edler (UWG) wissen. „Das ist ein Gerücht“, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Thomas Krabbe. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie insbesondere die Entfernung zum Ort und zum nächsten Nachbarn, könne die Steuer allenfalls ermäßigt werden. Mit „fünf, maximal sechs“ gab Krabbe auf die entsprechende Frage von Wolfgang Ransmann (SPD) die Zahl der in Metelen registrierten Listenhunde an. Insgesamt sind in der Gemeinde zur Zeit 719 Hunde gemeldet. Die Verwaltung geht davon aus, dass zwischen 50 und 100 Hunde „undercover“ leben.

Ebenfalls einstimmig auf den Weg brachte der Ausschuss das Wasserversorgungskonzept, das die Stadtwerke Emsdetten und die Gemeinde gemeinschaftlich erarbeitet haben. „Es ist eine Verpflichtung, der wir erstmalig nachkommen“, erklärte Bürgermeister Gregor Krabbe zu dieser Vorgabe aus dem Landeswassergesetz. Der Rat befindet darüber in seiner nächsten Sitzung am 14. Mai (Montag), danach geht es zur Prüfung an die Bezirksregierung.

Als Mitteilung gab der Bürgermeister bekannt, dass der Verwaltung nun die Kreditzusage über 258 510 Euro für den Umbau der St.-Vitus-Schule vorliege. Die Maßnahme entstammt dem Programm „Gute Schule 2020“ für die Jahre 2017 und 2018.



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