Fr., 18.05.2018

Metelens Kindergärten erneut zertifiziert Kita-Qualität schwarz auf weiß

Freude über das Gütesiegel bei den Einrichtungsleiterinnen Silke Groß, Nora Göcke und Karin Krechting (vorne v.r.) sowie den Erziehern Andrea Volkery (vorne l.) und (hinten v.l.) Nadine Thiemann, Lisa Schürmann, Steffen Ewering, Ulrike Füßner und Laura Ewering.

Freude über das Gütesiegel bei den Einrichtungsleiterinnen Silke Groß, Nora Göcke und Karin Krechting (vorne v.r.) sowie den Erziehern Andrea Volkery (vorne l.) und (hinten v.l.) Nadine Thiemann, Lisa Schürmann, Steffen Ewering, Ulrike Füßner und Laura Ewering. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Dem Urteil der Zertifizierungsinstanz stellte sich jetzt erneut das Familienzentrum „Hand in Hand“. Nach einem umfangreichen Dokumentations- und Prüfungsprozess erfüllten die drei Kitas im Ort – die DRK-Zwergenburg und die beiden katholischen Kindergärten St. Josef und St. Marien alle Voraussetzungen, um erneut mit dem Qualitätssiegel für ihre Einrichtungen punkten

Von Dorothee Zimmer

Alle drei Kindertagesstätten waren bei der Rezertifizierung als Familienzentrum erfolgreich: Die Prüfungsstelle PädQuis FZ aus Berlin hat der DRK- Zwergenburg sowie den Kitas St. Marien und St. Josef, die im Verbund das Familienzentrum „Hand in Hand“ bilden, ganz frisch erneut das Gütesiegel verliehen.

Sofern Einrichtungen auf diese Auszeichnung Wert legen, müssen sie sich in einem Turnus von vier Jahren einer umfassenden Prüfung unterziehen, die sich über ein Jahr erstreckt und viele verschiedene Leistungsnachweise erfordert. Acht Hauptbereiche mit jeweils zahlreichen Unterpunkten werden dabei kritisch unter die Lupe genommen, beispielsweise sind das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Kindertagespflege oder die Unterstützung von Familien und Kindern. Gegenstand der Sichtung sind zudem die Angebote, die alle drei Kitas in Kooperation miteinander und darüber hinaus zum Teil mit verschiedenen externen Partnern anbieten. Dass Veranstaltungen, Kurse oder Beratungen sich keinesfalls nur an Kita-Kinder und Eltern richten, betonten gestern die drei Einrichtungsleiterinnen Nora Göcke (St. Josef), Silke Groß (DRK-Kita) und Karin Krechting (St. Marien): „Jeder Bürger kann daran teilnehmen, leider ist das noch viel zu wenig bekannt.“

Bis Januar erwartete die Zertifizierungs-Vergabestelle detaillierte, schriftliche Auskünfte; in Ordnern gingen die Dokumentationen auf die Reise. Im Februar kam eine Vertreterin, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die dabei erfolgten Gespräche haben die Leiterinnen als sehr intensiv in Erinnerung: „Das war eine Situation genau wie in einer Prüfung.“ Die Beschäftigung mit der Zertifizierung habe viel Zeit in Anspruch genommen, fügen sie hinzu, und sie legen großen Wert darauf, festzuhalten, dass die Produktivität nicht nur auf sie allein zurückgeht: „Darin steckt die Leistung jedes gesamten Kindergartenteams.“

Und warum macht man sich die viele Mühe, wenn es im Prinzip auch ohne Auszeichnung ginge? Es ist ihr eigener Anspruch, gute Arbeit zu leisten: „Eine Zertifizierung hat noch mal eine ganz andere Qualität.“

Zum Thema

Infos zu Veranstaltungen und Kurse des Familienzentrums gibt es unter   | www.familienzentrum­                                 metelen.de



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