Mo., 28.05.2018

Gemüsebeet der Kita St. Marien Kohlrabi entwickelt sich prächtig

Pastor Thomas Stapper (hinten, 2.v.r.) segnete das neu gestaltete Gemüsebeet der Kita St. Marien im Beisein der Kinder, Erzieher und fleißiger Helfer.

Pastor Thomas Stapper (hinten, 2.v.r.) segnete das neu gestaltete Gemüsebeet der Kita St. Marien im Beisein der Kinder, Erzieher und fleißiger Helfer. Foto: Kita St. Marien

Metelen - 

Die Radieschen haben die ersten Blätter, das Kraut der künftigen Mohrrüben wagt sich vorsichtig aus der Erde, und die Kohlrabipflanzen entwickeln sich prächtig. Das Gemüsebeet am Kindergarten St. Marien kann sich sehen lassen.

Von Marion Fenner

„Dieses Beet ist Teil unseres Projekts ,Nachhaltigkeit‘“, erklärt Mareen Heying, die in der Kindertageseinrichtung die kleinen Nachwuchsgärtner aus der Vorschulgruppe, die sogenannten „Riesen“, betreut. „Wir wollen den Kindern Verantwortung für Natur und Umwelt vermitteln, ihnen zeigen, wo Lebensmittel herkommen und auch wie Pflanzen gepflegt werden“, erklärt die Erzieherin. Das Thema „Nachhaltigkeit“ ziehe sich durch das gesamte pädagogische Konzept der Einrichtung.

Ganz demokratisch sei entschieden worden, was in dem kleinen Beet gepflanzt werden soll. Natürlich alles, was Kindern schmeckt. Doch wer jetzt glaubt, dass Erdbeeren oder andere süße Früchte dort herangezogen werden, der irrt. Neben Kohlrabi, Radieschen und Möhren haben Zwiebeln und Schnittlauch ebenfalls noch einen Platz bekommen. „Das hat uns auch sehr überrascht, gibt Mareen Heying zu. Aber die Kinder wollten mit ihrem Beet auch einen Beitrag zu einem leckeren Mittagessen leisten – mit Zwiebeln und Schnittlauch.

Bevor es mit dem Einsäen losging, hatten die Kleinen zunächst einen Teil der Grasnarbe entfernt. Das sei eine sehr anstrengende Arbeit gewesen, berichtet die Erzieherin. Für die Beeteingrenzung seien dann allerdings Väter mit eingesprungen. Nun, da die ersten Pflanzen mittlerweile sprießen, erhielten die Kinder von Pfarrer Thomas Stapper noch den kirchlichen Segen für das Beet. Doch damit allein wird die Ernte nicht gelingen, das wissen die „Riesen“ bereits. Denn das Beet benötigt auch noch liebevolle Pflege. In verschiedenen Gruppe kümmern sich die Mädchen und Jungen um das Gießen der Pflanzen und das Entfernen des Unkrauts. Und schließlich freuen sich alle schon auf die Ernte.



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