So., 24.06.2018

Abschlussveranstaltungen des Schulzirkus begeistern das Publikum Rektor unter der Zirkuskuppel

Metelens Grundschüler begeisterten bei den drei Abschlussvorstellungen des Schulzirkus ihre Zuschauer.

Metelens Grundschüler begeisterten bei den drei Abschlussvorstellungen des Schulzirkus ihre Zuschauer. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Artistisches Geschick und viel Körpergefühl demonstrierten Metelens Grundschüler bei den drei Abschlussvorstellungen des Schulzirkus. Rektor Thomas Wissing begrüßte dazu, hoch auf dem Trapez sitzend, die Eltern, Geschwister und Verwandten seiner Schüler sowie auch zahlreiche andere Zirkusbesucher.

Von Dorothee Zimmer

Wie es sich anfühlt, als Künstler in einer Zirkusmanege und im Mittelpunkt großer Aufmerksamkeit zu stehen, davon bekamen am Freitag und Samstag die rund 270 Schüler und Schülerinnen der St. Vitus-Schule eine ziemlich große Ahnung. Sie waren in der vergangenen Woche vom Zirkus Oskani für verschiedene Auftritte vorbereitet worden und präsentierten die Vorstellung insgesamt drei Mal im rappelvollen Zelt an Plagemanns Mühle.

Fotostrecke: Vorstellungen des Schulzirkus

Beim Versuch, in den Gesichtern der jungen Darsteller deren Gemütslage zu erkennen, kam man nicht umhin, festzustellen: Zirkuskünstler zu sein ist wohl eine tolle Sache. Die damit verbundene Konzentration und Anstrengung schienen weit mehr eine gern angenommene Herausforderung und viel weniger eine Last zu sein. Jede Vorführung – zu einem großen Teil mit Begleitmusik untermalt – war durchweg große Klasse, was die Besucher ihrerseits mit begeistertem Applaus und vielen Bravo-Rufen quittierten. In der Zirkusluft lag demzufolge eine gute Stimmung, in der sich bei der Premiere am Freitag auch Bürgermeister Gregor Krabbe und Pastor Thomas Stapper wohlfühlten.

Eher ungeübt betrat Thomas Wissing als Erster die Manege. Trotzdem scheute der Schulleiter nicht davor zurück, auf der Sitzstange am Trapez Platz zu nehmen und sich in eine lichte Höhe ziehen zu lassen. „Bei so einem schönen Event möchte wohl jeder ein Zirkuskünstler sein“, sagte er zur Begrüßung. Dann dankte er allen Eltern, weiteren Spendern und dem Förderkreis für die Umsetzung des Projektes. Der größte Dank, so Wissing, gelte aber den Kindern. Und an sie gewandt, sagte er: „Ich freu mich darauf, was ihr uns heute zeigt.“

Das Repertoire war breit gefächert. Es gab beispielsweise verkleidete Zwerge, die von einem Trampolin über eine aneinandergelegte Menschenreihe sprangen, verkleidete Katzen, die am Trapez beachtliche Kunststücke zeigten, da waren Matrosenmädchen, die übers Seil tanzten, Spanierinnen, die um Bauch, Hals und Arme herum gleich mehrere Hula-Hopp-Reifen zum Schwingen brachten, Akrobaten, die mehrstöckig aufeinanderhockten, „Turnvater Jahn“ mit einer Turnerriege sowie „Raimund und die coolen Jungs“, denen trotz nackter Haut die Berührung mit Feuer, Scherben und Nagelbrett nichts anhaben konnte. Auch Cowboys, Jongleure und Clowns waren mit von der Partie.

Zwei große Komplimente machten die Runde, das erste sprach Zirkuschefin Marianne Richter öffentlich aus: „Wir haben uns riesig über die Unterstützung so vieler Leute beim Aufbau des Zeltes gefreut, die auch beim Abbau helfen wollen. Das haben wir schon ganz anders erlebt. In Metelen ist der Zusammenhalt offenbar groß.“ Das zweite kam vom Bürgermeister, der die Vorstellung und das Engagement aller Beteiligten in hohen Tönen lobte und auch sagte: „Hier zeigt sich unter anderem, welche vielfältigen Talente in den Kindern stecken.“



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