Di., 03.07.2018

Ab sofort zahlt die KIM Miete Kulturetage ist angekommen

Kreativer Austausch im KIM-Vorstand: (v.l.) Hanna Waterhoff, Elvira Fremann, Silvia Saxlehner, Clara Beutler, Margret Sprickmann-Kerkerinck und Antje Schmies-Hoffmann. Im Bild fehlt André Reinker.

Kreativer Austausch im KIM-Vorstand: (v.l.) Hanna Waterhoff, Elvira Fremann, Silvia Saxlehner, Clara Beutler, Margret Sprickmann-Kerkerinck und Antje Schmies-Hoffmann. Im Bild fehlt André Reinker. Foto: KIM

Metelen - 

Die Kulturetage ist mittlerweile etabliert und jetzt ordentliche Mieterin in der Immobilie an der Wettringener Straße. Die KIM-Führung hat dies entschieden, weil sie sich auf dem richtigen Weg sieht. Mit einem frischen Programmkonzept, das verstärkt auch ein jüngeres Publikum anspricht, geht die Kulturinitiative ins nächste Halbjahr. Wichtig ist dem KIM-Vorstand die

Von Dieter Huge sive Huwe

Sie war vor gut anderthalb Jahren als Experiment gestartet und hat sich mittlerweile im Bewusstsein vieler Metelener etabliert. Die Kulturetage, betrieben von der Kulturinitiative KIM, ist angekommen bei ganz vielen Bürgern, und die KIM-Verantwortlichen haben jetzt den nächsten Schritt gemacht: Sie sind ab sofort – nach dem mietfreien Start des Projekts – „ordentliche“ Mieter im Haus Wettringener Straße 2.

Die Etage, die sich als offener Ort begreift und in der der KIM-Vorstand ab sofort immer montags und mittwochs von 16 bis 19 Uhr erreichbar ist (und außerdem via Telefon 02556/3 63 02 63), sei zu einem Ort unterschiedlichster Aktivitäten geworden, bilanzieren Clara Beutler, Antje Schmies-Hoffmann und Margret Sprickmann-Kerkerinck aus dem Vorstandsteam die Entwicklung, die parallel zu einer Erneuerung des KIM-Vorstands stattfand.

Der frische Wind zeigt sich auch in der Angebotspalette der KIM und der Etage. Die KIM ist jünger geworden, personell und auch in ihrem Programm. Tanzen für Kinder, Jugend-Workshops, aber auch Nachhilfe-Angebote für Neubürger – alles Aktivitäten in der Etage, die sich so im KIM-Programm gar nicht alle widerspiegeln.

Doch auch das gewohnt schmalformatige Heftchen ist bunter geworden und vielfältiger. Dabei vertritt der Vorstand das Konzept, dass Bewährtes durchaus weiter im Programm seinen Bestand haben soll – beispielsweise Konzerte oder Kabarett – dass daneben aber Raum sein muss für kreative Ideen. „Wir befinden uns in einem Wandlungsprozess“, bringt es Sprickmann-Kerkerinck auf den Punkt.

Und dazu gehört es auch, dass die KIM-Angebote nicht mehr im Wohnzimmer eines der Vorstandsmitglieder entwickelt werden, sondern auf der Etage in kreativen Diskussionen des Führungsgremiums. Die KIM legt Wert darauf, dass sie dabei nicht allein steht: „Vernetzung mit anderen Vereinen im Ort und mit Institutionen ist für uns ganz wichtig“, erläutert Schmies-Hoffmann. Vorsitzende Clara Beutler stößt ins gleiche Horn: „Wir igeln uns nicht ein, sondern sind offen gegenüber allen anderen Gruppen in Metelen. An vielen Projekten ist dies jetzt schon erkennbar. Wir sehen die finanzielle Unterstützung, die uns durch die Gemeinde zuteil wird, als auch Verpflichtung, ein für ganz Metelen attraktives Programm anzubieten.“ Kreativer Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Kulturetage.



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