Di., 10.07.2018

Oliver West und Begleitung im Stiftsgarten Balsam für die Seele

Oliver West begeisterte – begleitet von Samuel Beutler am Klavier und Anita Kaul an der Geige – mehr als 200 Besucher im Stiftsgarten.

Oliver West begeisterte – begleitet von Samuel Beutler am Klavier und Anita Kaul an der Geige – mehr als 200 Besucher im Stiftsgarten. Foto: Axel Engels

Metelen - 

Ein voller Erfolg war das Gastspiel der Konzertreihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ im Stiftsgarten. Über 200 Besucher verfolgten den Auftritt des Singer-Songwriters Oliver West und seiner Begleitmusiker. Und im Anschluss lockte eine Führung durch den herrlichen Garten.

Von Axel Engels

Mit solch einer Resonanz bei den Liebhabern feinster von Hand gemachter Musik hatte wohl niemand gerechnet: Weit über 200 Besucher wollten sich am Sonntag bei sommerlichen Temperaturen das Konzert von Oliver West und seiner Band im stimmungsvollen Ambiente des Stiftsgartens nicht entgehen lassen.

Fotostrecke: Trompetenbaum und Geigenfeige

Da mussten zusätzliche Bänke und Stühle für das Konzert herangeschafft werden. Ganz im Sinne der Konzertreihe „Trompetenbaum & Geigenfeige“ war dies eine willkommene Gelegenheit, einen außergewöhnlichen Ort im Münsterland kennenzulernen. Nachdem die Besucher also zunächst einmal gemütlich durch den Park geschlendert waren und sich kulinarisch gestärkt hatten, ließen sie sich zunächst einmal von der Tanzgruppe der Kulturetage in die Welt der feinsinnigen Poesie entführen. Die von Clara Beutler liebevoll auf ihren Auftritt vorbereiteten Mädchen präsentierten in ihren Choreographien kleine Geschichten.

Im Anschluss ging es auf der Bühne mit Oliver West und seiner Band in eindrucksvolle musikalische Welten. Oliver West verstand es, gleich mit seinem ersten Song „I’ll be damned“ das Publikum zu begeistern. Der sympathische Musiker mit amerikanischen Wurzeln hat sich einen ganz eigenen Stil erarbeitet, hebt sich damit positiv aus der Gilde der Singer und Songwriter ab. Mit seiner warm modulierten Stimme verleiht er den Gefühlen und Erfahrungen ein facettenreiches Gewand, versteht es, jeden Stück durch seine individuelle Musizierweise zu prägen.

Bei „Let the storm pass“ konnte man sich der Ausdruckstiefe des Liedes nicht entziehen und wenn er bei „Postcard“ von der Sehnsucht nach fremden Orten sang, fühlten sich viele Besucher authentisch mitgenommen auf eine inspirierende Reise ins Ungewisse.

Mit dem Pianisten und Percussionisten Samuel Beutler und der Violinistin Anita Kaul standen ihm versierte Künstler zur Seite, die seine Songs mit ihren persönlich geprägten Intentionen verstanden und so mit ideenreichem Spiel bereicherten. Als das Trio im innigen Dialog bei „Song for the sea“ aufspielte, konnte sich kaum einer der Besucher im Stiftsgaren dem Reiz dieser Musik entziehen.

Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag, der wie Balsam für die Seele wirkte. Bei der abschließenden Führung durch den Park erfuhren die Gäste viel über die Geschichte des Frauenkloster aus dem Jahre 889, das als Keimzelle des Ortes über Jahrhunderte das Leben weit über die Grenzen des Ortes geprägt hat.



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