Mo., 16.07.2018

Projekt „Blickpunkt@Jugend“ Prozesse brauchen noch Zeit

Nach des Diskussionsrunde über Möglichkeiten, Metelen für junge Leute attraktiver zu machen, wartete nicht nur ein Imbiss, sondern auch der Kicker auf die Teilnehmer. Da ließen sich auch die älteren in der Gruppe nicht zweimal bitten.

Nach des Diskussionsrunde über Möglichkeiten, Metelen für junge Leute attraktiver zu machen, wartete nicht nur ein Imbiss, sondern auch der Kicker auf die Teilnehmer. Da ließen sich auch die älteren in der Gruppe nicht zweimal bitten. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Metelen soll für Jugendliche noch attraktiver gemacht werden. Das ist das Ziel des Projekts „Blickpunkt@Jugend“. Ein wichtiger Aspekt: Nicht in erster Linie Erwachsene, sondern vor allem Jugendliche sollen das Projekt maßgeblich nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Am Donnerstagabend kamen die Beteiligten erneut zusammen.

Von Dorothee Zimmer

Wer den Eindruck haben sollte, im Moment ruhe das Projekt „Blickpunkt@ Jugend“, der irrt. „Viele Dinge sind angestoßen und laufen im Hintergrund. Prozesse brauchen eben ihre Zeit“, warben Elisabeth Brink und Dominik Hassa jetzt im Bürgerhaus für noch etwas Geduld, bevor Erkennbares eintrete.

Gefreut hatten sich die beiden Projektleiter eingangs über die relativ gute Beteiligung an dieser Veranstaltung, in der sie eine Zwischenbilanz ziehen und noch einmal mit allen Interessierten ins Gespräch kommen wollten. Bürgermeister Gregor Krabbe skizzierte den Hintergrund des von der Gemeinde angestoßenen Projektes. „Auf der einen Seite investieren wir viel, und manchmal bekommen wir die Rückmeldung, dass das alles nicht genug sei. Es ist wichtig zu erkennen, wie es gelingt, Metelen als Ort für Jugendliche möglicherweise noch attraktiver zu machen.“ Und nicht minder wichtig seien Menschen, die sich daran beteiligten. Ein immer wieder hervorgehobener Aspekt bei der ganzen Sache ist vor allem dieser: Nicht in erster Linie Erwachsene, sondern vor allem Jugendliche sollen das Projekt maßgeblich nach ihren eigenen Wünschen gestalten – und weitere sind willkommen. „Das Projekt läuft noch ungefähr drei Monate, und es wird einen Folgeprozess geben“, kündigten Brink und Hassa an.

Von der AG Outdoor-Platz, ein angedachter Treffpunkt für Jugendliche, gibt es laut Hannes Brink schon ziemlich konkrete Vorstellungen. Die reichen etwa von einer Ausstattung mit Fitness-Geräten, Sitzmöglichkeiten und Tischtennisplatte bis hin zu einer Überdachung. Wünsche gehen auch in Richtung kleiner Wasserstelle, einem Trampolin oder einer Motorcross- beziehungsweise Mountainbike-Strecke. Als Standort eines Outdoor-Platzes wird eine Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Schwimmhalle favorisiert. Um Fördermittel akquirieren zu können, muss ein Träger gefunden werden.

Initiierte Schnuppertage im Rahmen von Kooperationsprojekten unter den – allerdings nur drei beteiligten – Vereinen hätten nicht den gewünschten Zuspruch gefunden, wurde aus der Runde bedauert. Andere meinten, die Vereine machten ohnehin schon so viel, da wäre ein „noch mehr“ nicht so ohne weiteres zu stemmen. Gleichwohl wird es in Kürze ein Koop-Projekt geben: Im Rahmen der Ferienspaßaktion am Samstag (21. Juli) heißt ein Angebot, das sich speziell an Jugendliche richtet: „All you can play“. Angeboten werden unter anderem Laserschießen und 3-D-Druck.



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