Do., 19.07.2018

Ferienspaß: Tennisclub lud Kinder in die Metelener Heide ein Erstkontakt mit Racket und Filzball

Auch den ganz jungen Tennissportlern von morgen zeigte Ulli Wittenberg den Umgang mit dem Filzball.

Auch den ganz jungen Tennissportlern von morgen zeigte Ulli Wittenberg den Umgang mit dem Filzball. Foto: Martin Fahlbusch

Metelen - 

Der TC Metelen machte jetzt eifrig Werbung für den Tennissport. Im Rahmen des Ferienspaßprogramms lud er Mädchen und Jungen auf seine Anlage in der Metelener Heide ein. Die TCM-Aktiven hatten einiges vorbereitet – und zwar nicht nur Übungen mit Schläger und Ball, sondern auch Erfrischungen für die Kinder und Kaffee und Kuchen für die sie begleitenden Erwachsenen.  

Von Martin Fahlbusch

„Wann machen wir denn endlich ein Spiel mit richtigen Punkten?“ Mats hat mit seinen sieben Jahren an diesem Dienstagnachmittag wohl zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand. Mit Ehrgeiz und Wagemut trifft er die kleine rotgelbe Filzkugel schon zweimal ganz ordentlich, aber er fühlt sich jetzt schon zu echtem Wettkampf berufen. Mit Engelsgeduld und einer großen Portion Freundlichkeit überzeugt ihn Christiane Waterhoff, doch noch ein wenig an seiner Vorhand zu feilen.

Fotostrecke: Schnuppertennis beim TCM

Heute herrscht auf der herrlich gelegenen Anlage des TC Metelen in der gleichnamigen Heide echtes Kindergewimmel. Mitten-drin Ulli Wittenberg und der Vereinstrainer Nico Berger, die sich heute zudem auf Elisabeth Brink, Susanne Sundrup und andere voll motivierte Tennislehrerinnen verlassen können.

Als einige Mütter samt Kindern eintrudeln, duftet schon aus dem Tennisheim der Kaffee und lädt die Großen zum Verweilen und natürlich zum Zuschauen ein. Dem Nachwuchs geht es indes um den weißen Sport auf roter Asche mit gelben Bällen. „Durch die Kooperation mit dem Förderverein der Grundschule können wir auf eine ganze Reihe Übungsschläger zurückgreifen, die eine echte Hilfe sind, wenn man unverbindlich diesen Sport kennenlernen will“, erzählt Nico Berger und weist auf den unermüdlichen Tennis-Motivator Ulli Wittenberg hin. Dieser biete in der Schule Schnupperkurse an.

Heute brauchen Greta, Paulus, Mats, Nico und die anderen Kinder keinen besonderen Anstoß. Schnell den Schläger gegriffen, ein paar Bälle besorgt und schon mal an der Tenniswand geübt. Und dann sammeln die Trainerinnen jeweils ein paar Schlagfreudige um sich und üben auf einem richtig großen Platz. Und mit Geduld und Fleiß steigt die Trefferquote.

Mittlerweile hat Ulli Wittenberg eine neue Zielgruppe entdeckt: die Kita-Generation. Wenn die Hände für den großen Schläger noch etwas klein sind, übt man eben erst mal den Ballwurf und das Ballfangen. „Tennis ist schon eine anspruchsvolle Sportart für Kinder“, weiß Nico Berger. Da seien viele koordinierte Bewegungsabläufe und ein anzutrainierendes Ballgefühl notwendig. „Früher waren die großen Namen wie Steffi Graf und Boris Becker für unseren Sport wichtig. Heute muss man gezielte Nachwuchsarbeit machen.“ Berger ist skeptisch, ob große Namen, wie Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber, noch wirklich ziehen.



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