So., 29.07.2018

Schützenfest im Camp Malta Wasserbomben entscheiden über die Lagermajestäten

Sie die „großen“ Schützen marschierten die Teilnehmer des Camp Malta über die Festwiese.

Sie die „großen“ Schützen marschierten die Teilnehmer des Camp Malta über die Festwiese. Foto: Fahlbusch

Metelen - 

Eine ausgelassene Stimmung herrschte beim Schützenfest des Camps Malta. In einem Umzug stellten sich die Anwärter auf den Thron vor, und zahlreiche Geschwistern, Eltern und Verwandte verfolgten im Anschluss den lustigen Wettkampf um die Würde der Lagermajestäten.

Maxi Wessels hat seine Stimme verloren – und natürlich hat niemand Zeit, ihm beim Suchen zu helfen. So ist das nun mal, wenn in Camp Malta Schützenfest gefeiert wird. Und dabei soll Maxi doch den Hauptmann geben. Der muss natürlich brüllen, damit alle Mädchen und Jungen in Reih‘ und Glied stehen und mit Unterstützung einer Spezialausgabe des Spielmanns- und Fanfarenzugs (SFZ) Metelen auf der Wiese in der Metelener Heide auch ordentlich marschieren.

Fotostrecke: Schützenfest im Camp Malta

Einigen älteren Musikern steckt noch der gestrige Abend auf der Kirmes im Ort in den Knochen, bei der sie einen Biergarten betrieben haben. Deshalb müssen am heutigen Samstag auch einige Nachwuchskräfte mit ran. Aber das passt ja bestens zu der gut 120-köpfigen Truppe, die seit jetzt einer Woche hier gehegt und gepflegt von den Mitgliedern des Malteserhilfsdienstes Metelen tolle Ferientage verbringt.

Heute ist auf der großen Wiese auch deshalb ein besonderer Tag, weil Eltern, Geschwister, Omas, Opas, Verwandte und Freunde zu Besuch gekommen sind. All die Gäste schauen natürlich genau hin, wie sich der Schützennachwuchs denn so anstellt.

Wie in diesem friedlichen Camp üblich, geht das Schützenfest ganz ohne Ballerei ab. Man muss nämlich kleine mit Wasser gefüllte Luftballons in eine Art Basketballnetz pfeffern, das unten verschlossen ist. Diese Sackkonstruktion wird durch ein Gegengewicht von mit Wasser gefüllten Eimern im Gleichgewicht gehalten – bis der Sack zu schwer wird und die Konstruktion kippt.

Also wird die Schützenkönigin oder der Schützenkönig – denn hier wird streng nach Mädchen und Jungen unterschieden – die und der am Ende in diesem speziellen Teamwork die finale Glück haben. Einfach ist dieser Wasser-Wettstreit nicht, und erst nach langem und anstrengendem Kampf strahlen Alea und Mats, da sie die Glücklichen sind.

Auf den Rücken der Betreuer und unter dem Beifall der vielen Besucher wird eine Ehrenrunde mit La-Ola-Welle und Beifallsgejohle und natürlich mit Musik und der gesamten Camp-Truppe marschiert. Es gibt Würstchen vom Grill, handgemachte Zuckerwatte, spendierten Kuchen, eine Schminkecke sowie eine Tombola, bei der jeder nur gewinnen kann. Da vergisst auch Maxi, dass er eigentlich nur noch krächzen kann.



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