Fr., 10.08.2018

Könner coachen die Youngster bei der Ferienspaß-Aktion Der Nachwuchs putzt die Platte

Vor dem Schmetterball oder dem Spin haben die Tennisgötter die Basisfertigkeiten gesetzt. Der Nachwuchs musste schon ein wenig üben, um den Ball auf der Platte zu halten, oder um ihn zum Gegner auf die andere Seite zu befördern. Aber genug Material-Nachschub war vorhanden. Und nicht zuletzt standen die Coaches ja auch hilfreich zur Seite.

Vor dem Schmetterball oder dem Spin haben die Tennisgötter die Basisfertigkeiten gesetzt. Der Nachwuchs musste schon ein wenig üben, um den Ball auf der Platte zu halten, oder um ihn zum Gegner auf die andere Seite zu befördern. Aber genug Material-Nachschub war vorhanden. Und nicht zuletzt standen die Coaches ja auch hilfreich zur Seite. Foto: Martin Fahlbusch

Metelen - 

Davon können die nationalen Tischtennis-Cracks wie Timo Boll oder Metelens TT-Asse wie Hen­drik Waterkamp eigentlich nur träumen. Für den Nachwuchs, der am Mittwoch in der Sporthalle an der Ochtruper Straße bei der Ferienspaß-Aktion Tischtennis des TTV Metelen vorbeischaute, war das kein Problem, sondern die Regel. Das Zauberwort heißt – englisch intoniert – „personal trainer“.

Von Martin Fahlbusch

Davon können die nationalen Tischtennis-Cracks wie Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Hendrik Franziska oder Metelens TT-Asse Hendrik Waterkamp, Jan Tewes oder Dawid Ciosek eigentlich nur träumen. Für den Nachwuchs, der am Mittwoch in der Sporthalle an der Ochtruper Straße bei der Ferienspaß-Aktion Tischtennis des TTV-Metelen vorbeischaute, war das kein Problem, sondern die Regel. Das Zauberwort heißt – englisch intoniert – „personal trainer“.

So konnten Tom, Max, Miko und Robin jeweils an der Seite von engagierten Coaches langsam und geduldig in die Geheimnisse des kleinen weißen Balls, des runden Schlägers und der grünen Tischtennisplatte ein-geweiht werden. Mit Martin Weßling, Hendrik Focke, Oliver Born und Herbert Wierich hatten die Veranstalter echte Könner aufgeboten. Und die bestachen durch herzerfrischende Geduld. Auf der anderen Seite standen immerhin motivierte und quirlige Jungen, die es kaum abwarten konnten, endlich „die Platte zu putzen“. Aber vor dem Schmetterball oder Spin haben die Tennisgötter die Basisfertigkeiten gesetzt. Also wurde erst einmal versucht, die kleine Celluloidkugel auf einer Schlägerseite zu balancieren. Auch nicht einfach war es, den Ball – beschleunigt vom kräftigen Schlag mit dem gummibelegten Sportgerät – in umgedrehte Turnkästen zu befördern. Egal, ob die mit der Öffnung nach oben auf dem Hallenboden lagen, oder locker und schräg an der Wand lehnten, die Übung erforderte nicht nur Zielsicherheit, sondern auch ganz viel Gefühl. Hatte man zu fest zugeschlagen, ploppten die weißen Winzlinge ganz ungefragt wieder aus den Kästen heraus. „Ballgefühl ist eine wirklich nicht ganz einfache Sache“, wusste Oliver Born diese ersten Gehversuche mit Ball und Schläger zu begründen, „typisch auch, dass Anfänger eher die Rückhandposition bevorzugen. Da kann man den Schläger vor dem Körper noch sehen, die effektivere Vorhand liegt meistens außerhalb des Blickfelds.“

So viel zur Theorie. Denn dann wurde es mit dem „Robo Pong“ technisch-praktisch. Die kleine Höllenmaschine spuckt in gewünschter Geschwindigkeit, bei einstellbarer Frequenz und Wucht, die kleinen Bälle immer wieder und völlig humorlos zum schlagbereiten Anfänger auf der anderen Seite der Tischtennisplatte. Mit Geduld, Spucke und Unterstützung der „personal rainer“ trafen die Tischtennis-Novizen übrigens zusehends besser.

Zum Thema

Der TTV Metelen bietet für Kinder ab fünf Jahren montags, mittwochs und freitags ab 18 Uhr Training in der Sporthalle an.



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