Fr., 31.08.2018

Einschulung in der St.-Vitus-Grundschule I-Dötze haben Kribbeln im Bauch

Die 58 Erstklässler gehen in die Klasse 1a mit Klassenlehrerin Melanie Große Lengerich und Sonderpädagogin Elke Rensing, in die 1b mit Klassenlehrerin Martina Lisiecki und in die 1c mit Klassenlehrerin Kirsten Schuster (unser Bild)

Die 58 Erstklässler gehen in die Klasse 1a mit Klassenlehrerin Melanie Große Lengerich und Sonderpädagogin Elke Rensing, in die 1b mit Klassenlehrerin Martina Lisiecki und in die 1c mit Klassenlehrerin Kirsten Schuster (unser Bild) Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Mit einer gesunden Portion Nervosität, aber vor allem mit ganz viel Neugier auf die neue Station in ihrem Leben besuchten am Donnerstag 58 Mädchen und Jungen erstmalig die St.-Vitus-Grundschule im Ort. Aufgeteilt in drei Klassen werden sie ab sofort hier die Grundbegriffe von Deutsch, Mathe und anderen Fächern lernen. Willkommen geheißen wurden sie von den Lehrern und ihren Mitschülern.

Von Dorothee Zimmer

Obwohl Thomas Wissing in seiner Eigenschaft als Leiter der St.-Vitus-Schule schon viele Jahre die Neuankömmlinge an ihrem ersten Schultag willkommen heißt, hat dieser Moment offenbar auch für ihn nichts von seiner besonderen Bedeutung eingebüßt. Am Donnerstagmorgen steht er auf dem Pausenhof und schaut den Eltern und Kindern entgegen, die im Anschluss an den Einschulungs-Gottesdienst in der Pfarrkirche nacheinander hier eintreffen. „Ich freu mich immer unheimlich auf diesen Tag“, sinniert er. „Die Vielfalt der neuen Kinder und Eltern ist jedes Mal eine Bereicherung für unsere Schulgemeinschaft.“

Gefreut haben sich wohl auch viele der insgesamt 58 Schüler, die in drei Klassen von Melanie Große Lengerich (Klasse 1a), Martina Lisiecki (1b) sowie Kirsten Schuster (1c) unterrichtet werden. Aber manche verhehlen trotzdem nicht das Auftreten typischer Anzeichen von Nervosität. „Bei wem hat es denn heute Morgen im Bauch gekribbelt?“ erkundigt sich der Schulleiter, worauf ein paar Finger in die Höhe gehen. „Und wie fühlt sich so etwas an?“ hakt er nach. „Cool“, bekommt er zur Antwort und dass es „ein bisschen komisch“ ist. Das Befinden der Eltern in dieser Sache interessiert Wissing ebenfalls, und manche Erwachsene bekennen durch Fingerzeig, dass es ihnen nicht viel anderes als den Kindern ergangen ist.

Dass Schule in der Tat „cool“ ist, dass man hier viel lernt und jeder Einzelne willkommen ist, erzählen neben Wissing und den Klassenlehrerinnen auch Schüler der 4b.

Sie tragen all diese Merkmale in einem flotten Lied vor und führen ein kleines Schauspiel auf, in dem ein Mädchen an seinem ersten Schultag zwischen Vorfreude und Bangen hin- und hergerissen ist. Aber nachdem ihm ein Stift und die Bücher im Traum von den vielen Vorteilen erzählt haben, überwiegt schließlich der Optimismus. Er spielte auch bei einer Geschichte in der Kirche eine wichtige Rolle: Hier waren es verschiedene Tiere, die überzeugt waren, dass jeder etwas kann und dass Gemeinschaft stark macht.

Nach all den herzlichen und aufmunternden Worten gingen die Erstklässler mit ihren Lehrerinnen in die jeweiligen Klassen. Derweil versorgte der Förderverein auf dem Schulhof die Eltern mit Kaffee und Plätzchen.



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