Di., 11.09.2018

Bauleitplanung für Erweiterung östlich der Vechte Sportpark: Der nächste Platz ist in Sicht

Noch grasen Kamerunschafe auf der Weidefläche, auf der irgendwann einmal die Matellia-Kicker den Ball treten sollen – übrigens vor der Fankulisse einer Zuschauertribüne.

Noch grasen Kamerunschafe auf der Weidefläche, auf der irgendwann einmal die Matellia-Kicker den Ball treten sollen – übrigens vor der Fankulisse einer Zuschauertribüne.

Metelen - 

Der nächste Schritt hin zu einer Erweiterung des Sportparks Süd ist gemacht. Die Bauleitplanung für einen neuen Rasenplatz samt Tribüne wurde im Bau- und Planungsausschuss beschlossen.

Von Dieter Huge sive Huwe

Die Gemeinde macht Ernst mit der Erweiterung des Sportparks Süd, der mit dem Kunstrasenplatz nebst weiteren Sportanlagen auf der westlichen Seite der Vechte vor Jahren gestartet war. Einstimmig stellte sich der Bau- und Planungsausschuss in seiner Sitzung am Montagabend hinter das Konzept für den zweiten Teil, der östlich des Flusses liegt.

Wesentlicher Bestandteil ist ein neuer Rasen-Fußballplatz, auf dem die Matellia-Kicker ihre Heimspiele austragen sollen. Und die Zuschauer werden dies – so sieht es jedenfalls die einstimmig abgesegnete Bauleitplanung vor – von einer Tribüne am Vechteufer aus verfolgen können. Vorteil: Die Anhänger der Matellia sehen das neue Geläuf mit dem Rücken zur Sonne und können die Aktionen ihrer Kicker so besser verfolgen.

Nördlich des Platzes schließt sich ein längliches Gebäude an, dass im Plan nur grob skizziert wurde. Bekannt ist seit Längerem, dass der Angelverein sich ein eigenes Heim am Vechteufer wünscht. Und auch ein gemeinsames Dach mit der Matellia ist im Gespräch. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen ist daher die Idee des Kombi-Gebäudes für beide Vereine.

Dass die bisherigen Parkplätze des ehemaligen Schwimmbads nicht ausreichen, um den Autos der Spieler und Fans Platz zu bieten, zeichnet sich ab. Eine Erweiterung der Stellplatzanlage nach Norden hin ist daher in der Planung ebenfalls festgehalten. Die Fläche der alten Skaterbahn wird dafür genutzt.

Apropos Skater: Noch ist ja nur in groben Zügen erkennbar, wie ein Outdoorplatz für Jugendliche und junge Erwachsene, der im Rahmen der Planungsrunden der vergangenen Monate angeregt wurde, aussehen wird. Einen Ort dafür hat man aber schon gefunden: den südöstlichen Zipfel des Plangebietes. „Da ist mehr Platz, als in den bisherigen Gesprächen für diesen Treffpunkt gefordert wurde“, erläuterte Stadtkämmerer Andreas Möllers.



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