Do., 13.09.2018

Rahmenkonzept für den Treffpunkt unter freiem Himmel präsentiert Junge Leute gestalten Outdoorplatz

Diese jungen Metelener waren eigens für die Vorstellung des Grobkonzepts zum Outdoor-Treffpunkt ins Amtshaus gekommen. Sie hatten sich im Vorfeld oft getroffen, um gemeinsam mit Vertreterinnen der Evangelischen Jugendhilfe das Konzept zu erarbeiten.

Diese jungen Metelener waren eigens für die Vorstellung des Grobkonzepts zum Outdoor-Treffpunkt ins Amtshaus gekommen. Sie hatten sich im Vorfeld oft getroffen, um gemeinsam mit Vertreterinnen der Evangelischen Jugendhilfe das Konzept zu erarbeiten. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Metelen - 

Der Outdoor-Treffpunkt für junge Leute, der seit Jahren gefordert wird, nimmt langsam konkrete Formen an. Über Monate hinweg hatten sich Jugendliche im Rahmen der Aktion

Von Dieter Huge sive Huwe

„Der Rahmen ist gefunden – jetzt brauchen wir die Gemeinde“, freute sich Elisabeth Brink nach ihrer Präsentation eines Outdoorplatzes vor dem Jugend- und Sozialausschuss der Gemeinde darüber, dass das Projekt bereits so weit gediehen ist. Zu verdanken war dies nicht zuletzt auch jungen Leuten aus dem Ort, die sich über Monate eingebracht haben.

Und diese saßen auf den Zuhörerplätzen im Alten Amtshaus und verfolgten die Kurzpräsentation Brinks, mit der sie gemeinsam ihre Ideen für ein derartiges neues Angebot im Ort erarbeitet hatten.

Und sie erfuhren, dass die Gemeinde bereits ein Grundstück für einen derartigen Platz gefunden hat. Es schließt sich an den neuen Rasenplatz an, der im Rahmen der Erweiterung des Sportparks Süd gebaut werden soll und ist 2700 Quadratmeter groß. Am Montag war das im Bauausschuss beschlossen worden, am Dienstagabend stellte Elisabeth Brink vor, wie die Fläche mit Leben gefüllt werden könnte.

Gut 2000 Quadratmeter beträgt der Flächenbedarf für den Platz, wie ihn sich die jungen Leute wünschen. Das ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber aufgrund eigener Recherche der jungen Leute der grobe Platzbedarf. Sie hatten sich in anderen Kommunen umgesehen, im Netz recherchiert, diskutiert, was auch nachhaltig sinnvoll ist, und eine Liste für die Ausstattung des künftigen Treffs unter freiem Himmel erarbeitet. Dazu zählen vor allem Angebote zur sportlichen Betätigung: Beach-Volleyball, ein halbes Basketballfeld nebst Korb, zwei Tischtennisplatten, Fitnessgeräte, eine Slackline und auch ein großer Skatebereich, der etwa ein Drittel der Fläche einnimmt.

Doch auch die Kommunikation ist den jungen Leuten wichtig. Sitzmöglichkeiten, auch für eine Gruppe und überdachter 20 Quadratmeter großer Bereich finden sich im Konzept. Und damit der Platz auch optisch ansprechend ist und zusätzlich beschattet wird, sollen Bäume gepflanzt werden. Wichtig ist den jugendlichen Planern auch, dass die Wege und Zugänge zum Platz barrierefrei gestaltet werden.

Wie das alles sinnvoll auf dem Areal platziert werden kann, dazu soll sich ein professioneller Planer Gedanken machen. Zwei potenzielle Experten hat Elisabeth Brink auch schon dafür gefunden. Finanziert werden könnte die Planung durch Restmittel aus dem „Blickpunkt@Jugend“-Programm – vorausgesetzt die Bezirksregierung sieht das auch so.

Wie lange es bis zur Umsetzung des Platzes dauern wird, steht noch in den Sternen. Zunächst, so viel ist unabdingbar, muss der Bebauungsplan rechtskräftig sein. Die Finanzierung und auch die Reihenfolge der Bebauung der Fläche im Sportpark sind gleichfalls noch ungeklärt. Die jungen Leute setzen aber darauf, dass sie selber das Areal noch nutzen werden.



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