Mi., 10.10.2018

Vierter Kindergarten Kita-Start in OGGS-Räumen?

Nur noch bis zu den Weihnachtsferien werden die OGGS-Kinder – hier die Forscher AG – in den Räumen an der Vitusschule betreut. Geht es nach dem Träger, der Evangelischen Jugendhilfe, und der Gemeinde soll in den Räumen das Provisorium für die neue, vierte Kita des Ortes entstehen.

Nur noch bis zu den Weihnachtsferien werden die OGGS-Kinder – hier die Forscher AG – in den Räumen an der Vitusschule betreut. Geht es nach dem Träger, der Evangelischen Jugendhilfe, und der Gemeinde soll in den Räumen das Provisorium für die neue, vierte Kita des Ortes entstehen. Foto: Dieter Huge sive Huwe

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Die alten Gebäude der St.-Vitus-Grundschule könnten schon im Sommer 2019 eine Nachfolge-Nutzung erfahren – zumindest in Teilen. Das Provisorium der vierten Kita im Ort, deren Trägerschaft die Evangelische Jugendhilfe übernehmen wird, könnte in die Räume der OGGS einziehen. Noch fehlt der Segen der Aufsichtsbehörde, die aber eine vergleichbare Übergangslösung in Stadtlohn positiv beschied.

Von Dieter Huge sive Huwe

In weniger als einem Jahr lässt sich ein neuer Kindergarten nicht aus dem Boden stampfen. Die Verantwortlichen der Evangelischen Jugendhilfe als neuem Träger der vierten Kita im Ort erläuterten am Dienstag im Alten Amtshaus ihren Zeitplan.

Eine wichtige Rolle soll dabei der bisherige Offene Ganztag der St.-Vitus-Schule spielen. In dessen Räumlichkeiten soll nämlich ab dem Sommer 2019 der provisorische Kindergartenbetrieb aufgenommen werden – vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

Bereits in der Ratssitzung am Montagabend, in der der Weg für die vierte Kita im Ort endgültig frei gemacht wurde, hatte Bürgermeister Gregor Krabbe angekündigt, dass die Räume der OGGS – die nach dem Umzug der Grundschule an den Standort Freistein ab dem Winter frei werden – für die zunächst zwei Gruppen des neuen Kindergartens genutzt werden könnten. Stimmt das Landesjugendamt diesem Plan zu, wäre die provisorische Unterbringung der Kinder gesichert.

Der Träger hat gute Erfahrungen mit derartigen Provisorien gemacht. „In Stadtlohn unterhalten wir seit August ebenfalls eine provisorische Kita in ehemaligen Schulräumen“, berichtete Beate Schürmann von der Evangelischen Jugendhilfe. Die Ausgangssituation war vergleichbar der in der Vechtegemeinde.

„Wichtig für die Zulassung einer solchen Übergangslösung ist unter anderem die zur Verfügung stehende Fläche“, so Schürmann. Mit Blick auf die komplett leer stehende Schule dürfte da viel Luft nach oben sein.

Doch auch im Provisorium bis zur Fertigstellung des Kindergartens für drei Gruppen, den ein Investor für den Träger übernimmt, wird bereits nach dem pädagogischen Konzept der Evangelischen Jugendhilfe der Kita-Betrieb laufen. Reggio-Pädagogik ist dabei ein wesentlicher Baustein, in dem eine offene Haltung der Mitarbeiter gegenüber den Kindern, in der zwar Impulse gesetzt werden, die Mädchen und Jungen aber auch darin bestärkt werden, selber zu forschen und die Welt zu entdecken.

Ausführlich stellt Beate Schürmann die pädagogische Ausrichtung und weitere Besonderheiten der neuen Kita im Rahmen eines Elternabends am 29. Oktober (Montag) um 19.30 Uhr im Alten Amtshaus vor. Daneben steht sie schon jetzt für Informationen unter E-Mail schuermann@ev-jugendhilfe.de zur Verfügung.



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