Rotes Kreuz bilanziert während seiner Versammlung die ehrenamtliche Arbeit
Generationswechsel beim DRK

Metelen -

Einen Generationswechsel vollzog jetzt der DRK-Ortsverein an seiner Spitze: Auf Reinhard Jockweg, der das Amt 18 Jahre

Dienstag, 30.10.2018, 06:00 Uhr
Der neu gewählte Vorstand des DRK Ortsvereins Metelen mit (hinten v.l.) Reinhard Jockweg (ehemaliger Vorsitzender), Thomas Krabbe (Vorsitzender), Markus Gehling (Rotkreuzleiter) sowie (vorne v.l.) Jutta Bolik (Rotkreuzleiterin), Julia Hempen (Leiterin Jugendrotkreuz) und Claudia Lütke (Schatzmeisterin).
Der neu gewählte Vorstand des DRK Ortsvereins Metelen mit (hinten v.l.) Reinhard Jockweg (ehemaliger Vorsitzender), Thomas Krabbe (Vorsitzender), Markus Gehling (Rotkreuzleiter) sowie (vorne v.l.) Jutta Bolik (Rotkreuzleiterin), Julia Hempen (Leiterin Jugendrotkreuz) und Claudia Lütke (Schatzmeisterin). Foto: Marian Meiring

Unter neuer Führung agiert seit seiner Mitgliederversammlung im Alten Amtshaus der örtliche DRK-Ortsverein. An der Spitze des Vereins gab es einen Generationswechsel.

Thomas Krabbe trug eingangs der Versammlung den Geschäftsbericht vor und begann mit dem Hauptarbeitsfeld Blutspende. In vier Terminen und einem Sondertermin spendeten 996 Menschen ihr Blut. Krabbe zeigte sich etwas enttäuscht angesichts der Zahlen früherer Jahre, in denen schon 1100 bis 1200 Spender begrüßt werden konnten. Mit 40 Erstspendern blieb diese Zahl der Statistik allerdings sehr konstant. Für dieses Jahr hofft Krabbe, die Tausendermarke an Blutspendern in Metelen zu knacken. Mit dem letzten Termin am 11. und 12. Dezember (Dienstag/Mittwoch) könnte dies möglich werden, so Krabbe.

Markus Gehling als Rotkreuzleiter stellte die Jahresbilanz der Bereitschaft vor. Insgesamt seien Arbeitsstunden im vierstelligen Bereich geleistet worden, darunter 493 für die Blutspendetermine, 473 für Sanitätsdienste, 357 für die Ausbildung und 176 für die Sanitäter vor Ort, so Gehling. Insbesondere das Jubiläumsfest der Friduwi- Frauen sei personell zu Buche geschlagen. Gerade deshalb appellierte Reinhard Jockweg, bis dahin noch erster Vorsitzender, dass dringend Nachwuchs generiert werden müsse. Auf Dauer sei die Arbeitsbelastung, die komplett freiwillig geleistet werde, nicht zu stemmen. Nach der Entlastung des Vorstandes erläuterte Krabbe, dass ein Defibrillator der Sanitäter vor Ort ersetzt werden musste. Nach einem Hilfeaufruf in unserer Zeitung konnten ausreichend Spender gewonnen werden, sodass ein neuer Defibrillator derzeit bestellt sei. Krabbe lobte die Metelener Bevölkerung für die Spendenbereitschaft und führte aus, dass sogar mehr Spenden zusammenkamen, als für die Ersatzbeschaffung notwendig waren. So kann im nächsten Jahr dank weiterer Spenden (s. Kasten) schon der geplante fünfte Defibrillator angeschafft werden, welcher dann den Bestand der Sanitäter vor Ort komplettieren soll.

Reinhard Jockweg ließ vor den Wahlen zum Vorstand seine rund 18-jährige Tätigkeit als erster Vorsitzender Revue passieren. Im Laufe der Jahre seien immer wieder Überschüsse gespendet worden, unter anderem an den DRK-Kindergarten, für die Schulküche, die Ausstattung der Sanitäter vor Ort oder auch für die Ausbildungskosten der Mitglieder. Darauf sei er stolz und dankte seinem gesamten Team, allen voran Thomas Krabbe, der „der Motor des DRK- Ortsvereins ist und ein absoluter Glücksgriff für Metelen“.

In der darauffolgenden Wahl wurde Thomas Krabbe einstimmig gewählt. Ein zweiter Vorsitzender konnte trotz intensiver Gespräche im Vorfeld allerdings nicht gefunden werden. Zudem wurden Claudia Lütke als Schatzmeisterin, Julia Hempen als Leiterin des Jugendrotkreuzes, Jutta Bolik als Schriftführerin und Jutta Bolik und Markus Gehling als Rotkreuzleiter gewählt. Zudem begrüßte Krabbe vier Neumitglieder.

Als sein persönliches Steckenpferd nannte der neue Vorsitzende das Projekt „Sanitäter vor Ort“. 2017 habe es 96 Einsätze der freiwilligen Ersthelfer gegeben. Krabbe lobte das Engagement dieser Sanitäter in höchsten Tönen. Leider seien Arbeitgeber, anders als bei Mitgliedern der Feuerwehr, noch nicht verpflichtet, ihre Mitarbeiter für derartige Einsätze freizustellen. Dennoch funktioniere das Konzept in Metelen mit insgesamt 20 Sanitätern gut und sei „absoluter Luxus im Kreisvergleich“.

Zum Thema

Der DRK-Ortsverein sucht weiterhin Mitglieder. Auch Interessierte für die „Sanitäter vor Ort“ können sich bei Thomas Krabbe (Telefon: 01 70/9 72 26 60, E-Mail drk-metelen@gmx.de) melden.

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