Di., 06.11.2018

Strom- und Gas-Konzession Der Vertrag ist in trockenen Tüchern

Innogy-Regionalleiter Rolf Berlemann, Bürgermeister Gregor Krabbe und Kämmerer Andreas Möller (vorne v.l.) unterzeichneten die Verlängerung des Konzessionsvertrags. Mit dabei: Innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann und Fachbereichsleiter Stefan Weßling.

Innogy-Regionalleiter Rolf Berlemann, Bürgermeister Gregor Krabbe und Kämmerer Andreas Möller (vorne v.l.) unterzeichneten die Verlängerung des Konzessionsvertrags. Mit dabei: Innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann und Fachbereichsleiter Stefan Weßling. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Metelen - 

Die Versorgung mit Strom und Gas durch Innogy ist für die nächsten 20 Jahre geregelt. Die Gemeinde und der Energieversorger unterzeichneten den Konzessionsvertrag.

Von Dieter Huge sive Huwe

Unterschrieben ist seit Dienstagmorgen die Verlängerung des Konzessionsvertrags für die Versorgung der Metelener mit Gas und Strom. Vertreter der Gemeinde und des Versorgers Innogy zeichneten das Vertragswerk ab, dem mehr als zweijährige Verhandlungen vorausgegangen waren.

Es regelt die Instandhal­­tung und den Betrieb von aktuell 70 Kilometern Mittelspannungs-Stromleitungen sowie des 60 Kilometer langen Gasnetzes. Betraut damit ist Westnetz, 100-prozentige Tochter von Innogy.

„Wir freuen uns, dass wir die Gemeinde überzeugen konnten, die bisherige Partnerschaft mit uns fortzuführen, erklärte Rolf Berlemann, Leiter der Innogy-Region Münsterland/Ostwestfalen, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. Er zeigte sich zufrieden darüber, dass sein Unternehmen sich in dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb durchgesetzt hatte.

Metelens Bürgermeister Gregor Krabbe war ebenfalls guter Dinge. Nicht nur, dass Innogy weiterhin die höchstmögliche Konzessionsabgabe zahle, welche der Kommune jährliche Mittel von etwa 175 000 Euro für den Etat beschere – darüber hinaus enthalte das neue Vertragswerk auch Verbesserungen zugunsten der Gemeinde.

So sei Innogy gehalten, regelmäßig über Investitionen und Planungsmaßnahmen zu informieren – was der Gemeinde wiederum Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten eröffne.

Berlemann nutzte die Vertragsunterzeichnung auch, um ein klares Bekenntnis seines Unternehmens zum Standort Metelen auszusprechen. „Metelen ist eine Urzelle im Kreis Steinfurt für uns“, fokussierte der Innogy-Manager auf das Umspannwerk, das er als eine „substanzielle Betriebsstätte“ bezeichnete. In dem Statement Berlemanns wurde auch deutlich, dass in den Standort unweit der Bundesstraße 70 weiterhin investiert werden soll.



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