„Dat Phantom der Oma“
Theater mit Pointen und viel Sprachwitz

Metelen -

Sicher, es gibt Konflikte, sogar eine ganze Menge, und die werden nicht nur verbal ausgetragen. Mal ist es der Schwitzkasten oder eine auf dem Kopf zerdepperte Flasche, in denen sich Handgreiflichkeiten äußern. Andererseits gibt es viele Augenblicke, wo es amourös knistert, beispielsweise, wenn der Bräutigam auf die Knie fällt und seiner Herzensdame mit Rosen im Anschlag die unsterbliche Liebe beteuert.

Montag, 19.11.2018, 06:00 Uhr
„Dat Phantom der Oma“: Theater mit Pointen und viel Sprachwitz
Das "Phantom der Oma" (Josef Weßling) mit Oma Windbüx (Elisabeth van Goer). Foto: Dorothee Zimmer

Die Gemengelage ist also vielversprechend in dem plattdeutschen Theaterstück „Dat Phantom der Oma“, das, initiiert vom Kirchenchor Cäcilia und Cantemus, am Samstag bei der Premiere im Bürgerhaus dem Publikum drei Stunden humorvolle Unterhaltung bot. Was zum einen sicher an den wieder mit viel Herzblut agierenden Darstellern lag. Zugleich verfügte die Geschichte aber auch über eine hohe Dichte an Sprachwitz und Pointen.

Die Handlung dreht sich im Besonderen um Windräder. Die will Bürgermeister Manfred Düvel (Ferdi Laurenz) auf einer Wiese aufstellen lassen, die er Hans Windbüx (Markus Wesseler) zu einem Spottpreis abgekauft hat, denn Windbüx hatte keine Ahnung vom Windrad-Projekt. Gemeinsam mit Ehefrau Claudia (Anke Herdering) fordert er von Düvel und dessen Ehefrau Erna (Andrea Bröker) die Wiese zurück, natürlich erfolglos. Unter dem Zwist der Eltern leidet die Beziehung von Tochter Isa Windbüx (Kathrin Homann) zu Sohn Dieter Düvel (Michael Tertelmann). Oma Berta Windbüx (Elisabeth van Goer) mischt gewaltig mit und spannt den Tagelöhner Karl Kohsteert (Josef Weßling) als Phantom für ihre Zwecke ein. Letztlich sorgt ein Gutachten des Vogelkundlers Jens Bläser (Dirk Konert), der sein Herz an die Postbotin Jule Neschier (Hildgard Westphal) verloren hat, für Klarheit.

Weitere Vorstellungen am Samstag und Sonntag (24. und 25. November), jeweils um 19 Uhr.

Plattdeutsches Theater Mertelen 17. November 2018

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  • Plattdeutsches Theater Foto: Dorothee Zimmer
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