Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
Überdurchschnittlich oft im Einsatz

Metelen -

Überdurchschnittlich oft war die Freiwillige Feuerwehr Metelen im vergangenen Jahr im Einsatz. Das berichtete der stellvertretende Leiter der Truppe, Norbert Beuting am Samstagabend im Rahmen der Generalversammlung. Neben dem Rückblick standen außerdem zahlreiche Ehrungen auf dem Programm.

Montag, 21.01.2019, 06:00 Uhr
Norbert Beuting (l.) und Manfred Krude (r.) beförderten die Feuerwehrkameraden Simon Plagemannn, Johannes Oergel, Matthias Schmitt-Gutt, Anne Fasel und Alexander Bussmann.
Norbert Beuting (l.) und Manfred Krude (r.) beförderten die Feuerwehrkameraden Simon Plagemannn, Johannes Oergel, Matthias Schmitt-Gutt, Anne Fasel und Alexander Bussmann. Foto: Irmgard Tappe

Normalerweise leitet Gemeindebrandinspektor Manfred Krude die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Metelen persönlich. Doch am Samstag war der Platz des Wehrführers am Tisch der Jubilare. Also übernahm sein Stellvertreter Norbert Beuting die Leitungsfunktion des Abends im Schulungsraum des Gerätehauses.

„Wir sind im vergangenen Jahr 68 Mal ausgerückt, und das ist überdurchschnittlich“, berichtete Beuting in seiner Rückschau. Das alles sei nur mit motivierten Feuerwehrleuten möglich, die ihre persönlichen Bedürfnisse hinten anstellen, um eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinde zu erfüllen. „Das macht mich stolz, und dafür möchte ich euch persönlich danken“, betonte Beuting. Sein besonderer Dank galt aber Bernd Wisse. „Er hat der Feuerwehr bei verschiedenen Einsätzen kostenlos ein Wasserfass zur Verfügung gestellt, ohne das wir auf dem Trockenen gesessen hätten.“

Auch Bürgermeister Gregor Krabbe würdigte das Engagement der Blauröcke zur Sicherheit der Bevölkerung. „Die Kommune kann zwar die nötigen technischen Mittel bereitstellen. Aber das würde nichts nützen, wenn keine Menschen da wären, die sich einsetzen. Und das verdient Anerkennung“, hob Krabbe hervor.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Steinigeweg brachte ebenfalls seine Wertschätzung zum Ausdruck und richtete sein Augenmerk auf kreisweite Einsätze und die überörtliche Zusammenarbeit der Wehren. „Wir hatten etliche Großeinsätze, die nur in Kooperation der Feuerwehren zu bewältigen waren.“

Gemeindebrandinspektor Ansgar Stening hatte eine detaillierte Analyse der Einsätze der Metelener Wehr erstellt. 31 Unwettereinsätze zwischen dem Sturmtief „Friederike“ und der sommerlichen Hitzeperiode wertete er als Zeichen, dass der „Klimawandel uns eiskalt erwischt hat“.

Auch die personelle Situation der Wehr und ihrer 64 aktiven Kameraden nahm Stening unter die Lupe. „Um den Nachwuchs zu sichern, brauchen wir vor allem Zuwachs aus der U 20er Generation“, betonte er. Außerdem sei es wünschenswert, wenn mehr Mitarbeiter der Gemeinde in der Feuerwehr aktiv wären. Des weiteren wies er auf die Dringlichkeit von mehr Ausbildungslehrgängen für Führungskräfte hin.

Gespannt warteten die Kameraden schließlich auf die Bekanntgabe der drei Top-Einsatzteilnehmer. Platz eins belegte Bruno Duesmann-Artmann, gefolgt von Detlef Samberg auf Platz zwei und Stefan Bruns auf dem dritten Rang. Bei der Wahl zum Mannschaftsvertreter für das Kommando kandidierte Reinhard Tolksdorf nicht erneut. Die Anwesenden wählten statt seiner Marko Brockmann.

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