Versammlung diskutierte über das Jahresprogramm der Initiative
KIM: Projekte und Bedenken

Metelen -

Die Kulturinitiative Metelen (KIM) hatte zu ihrer Versammlung eingeladen, auf der es durchaus Redebedarf gab. Nicht nur zu den spannenden Projekten, welche die Initiative für dieses Jahr in Planung hat. Moniert wurde in der Versammlung, dass es an Informationen zum Programm mangele. Gewarnt wurde überdies durch den Kassenprüfer davor, den finanziellen Spielraum des Vereins nicht zu überschätzen.

Freitag, 01.02.2019, 06:00 Uhr
KIM-Initiativen können auch ganz handfeste Ergebnisse haben, wie beispielsweise die kulturell angehauchte Ruhebank (Bild oben), die Clara Beutler vorstellte.
KIM-Initiativen können auch ganz handfeste Ergebnisse haben, wie beispielsweise die kulturell angehauchte Ruhebank (Bild oben), die Clara Beutler vorstellte. Foto: Martin Fahlbusch

Seit der Mitgliederversammlung der Kulturinitiative Metelen am Mittwochabend in der Kulturetage steht eindrucksvoll fest: Man kann mit der KIM einen Blumentopf gewinnen. Denn diese verteilte der Vorstand an alle, die im vergangenen Jahr geholfen hatten, kulturelle Akzente zu setzen – von Kunstausstellungen über den Fotografiestammtisch, Kabarettprogramme, Jazz-Events, Kirchenkonzerte, Lesungen, Fahrradtouren, Videoprojekte, Fett-Markt-Präsentationen bis hin zum Kindertanzen.Am Anfang der Mitgliederversammlung stand aber eine Bank. Diese stellten Marcel Häkel von der Künstlergemeinschaft Wettringen, mit der es im vergangenen Jahr viele erfolgreiche Ausstellungsprojekte gab, und die KIM-Vorsitzende Clara Beutler vor.

„Uns schwebt vor, damit im Ortsbild von Metelen viele helle und freundliche Akzente zu setzen. Wir wollen rund um die Aufstellung der mit verschiedenen und zum Teil wetterbeständigen Stoffen zu beziehende Ausruhemöglichkeiten jeweils ein kleines kulturelles Event veranstalten“, stellte Beutler die Idee vor. Für das öffentliche Projekt wolle die KIM ein Crowd­funding-Portal der Volksbank auflegen. Interessierte könnten die Bänke aber auch für den privaten Gebrauch direkt erwerben.

In der Versammlung gab es auch kritische Stimmen: So wurde moniert, dass mit Blick auf den Vorverkauf mehr Informationen über die vielfältigen und ganz unterschiedlichen Projekte der KIM verfügbar sein müssten. Auch gab es Bedenken, ob die Initiative mit der Aufstellung des Flügels in der evangelischen Dankeskirche die politische Gemeinde nicht zu sehr aus der Verantwortung entließe, für vernünftige räumliche und kulturelle Angebote im Bürgersaal zu sorgen.

Die Runde entschied sich schließlich für eine Probezeit, lobte die Kassenführung von Hanna Waterhoff, hörte aber sehr wohl auch die Warnung des Kassenprüfers Jürgen Schmitter, dass im nächsten Jahr durch die jahresdurchgängige Zahlung der Miete für die Kulturetage erhebliche zusätzlich Kosten auf den Verein zukämen.

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