Minimeisterschaften im Tischtennis
Geschick in der Augen- und Hand Koordination

Metelen -

Am Freitagnachmittag fanden in der Sporthalle an der Ochtruper Straße die Tischtennis-Minimeisterschaften des TTV Metelen statt. Gelegenheit für den Nachwuchs, in diese Sportart hineinzuschnuppern und erste Erfahrungen zu sammeln.

Montag, 18.02.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 11:36 Uhr
Oliver Born und Jan vom TTV Metelen zeigen den Teilnehmern der Tischtennis-Minimeisterschaft die ersten Handgriffe mit Schläger und Ball.
Oliver Born und Jan vom TTV Metelen zeigen den Teilnehmern der Tischtennis-Minimeisterschaft die ersten Handgriffe mit Schläger und Ball. Foto: Dorothee Zimmer

Jan steht mit Schläger und Ball an der Tischtennisplatte. Der Vorsitzende des Tischtennisvereins, Oliver Born, hat ihn gebeten, zu zeigen, wie man den Ball richtig aufschlägt. Im Gegensatz zu den rund 30 Jungen und Mädchen, die am Freitagnachmittag an der vom TTV organisierten Minimeisterschaft in der Sporthalle an der Ochtruper Straße teil- und Jans Aufschläge in Augenschein nehmen, verfügt der Zwölfjährige schon über reichlich Erfahrung in dieser Sportart. Seit etwa sechs Jahren spielt er Tischtennis, drei Jahre ist er im Verein. Heute wird er Punkte zählen, „und gucken, wie meine Schwester Lia so spielt“.

Die Minimeisterschaften sind ein Angebot für Kinder ohne große oder gar offizielle Erfahrung in dieser Sportart. Es ist eine Art Turnier für Einsteiger. Nichts desto trotz: „Auch der Wettkampfgedanke spielt eine Rolle“, betont Oliver Born. Wer hier erfolgreich ist, qualifiziert sich für den Entscheid auf Kreisebene am 10. März (Sonntag) in Metelen.

Eine halbe Stunde spielen sich die jungen Teilnehmer an den Platten warm, dann werden sie für den anstehenden Ortsentscheid nach Geschlecht und in drei Altersklassen aufgeteilt: acht Jahre und jünger, neun und zehn Jahre sowie elf und zwölf Jahre.

Und wie das immer so ist: Was bei Jan so einfach aussah, lässt sich nicht mal eben so eins zu eins umsetzen. Und manches der Kinder muss die Erfahrung machen, dass Bälle am Schläger vorbeihüpfen, obwohl dieser doch nach eigener Einschätzung bestens positioniert gewesen war. Da hilft wohl nur ganz viel Übung. Denn: „Dieser Sport“, sagt Oliver Born, „erfordert viel Geschick im Bereich der Augen- und Hand Koordination.“

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