Kinderkleider- und Spielzeugbörse
Barbie: Mit Modelmaßen ins Rentenalter

Metelen -

120 Aussteller boten am Samstag ihre Waren im Saal des Bürgerhauses während der Kinderkleider- und Spielzeugbörse der

Montag, 11.03.2019, 06:00 Uhr
Spielzeug für Babys war gefragt bei der Kinderkleider- und Spielzeugbörse.
Spielzeug für Babys war gefragt bei der Kinderkleider- und Spielzeugbörse. Foto: Dorothee Zimmer

Kaum ein Mädchen entwächst hierzulande dem Kindesalter, ohne je mit einer Barbie gespielt zu haben. Am Samstag feierte das Püppchen mit Modelmaßen und wallendem Haar, das stets üppig das makellose Gesicht mit eingemeißelter Mimik umrahmt, seinen 60. Geburtstag.

Als Spielzeug ist es nach wie vor begehrt, wissen Simone Bußmann und Ines Hewing, Geburtstag hin oder her: „Barbies, ja sicher, die gehen immer. Aber sie ragen jetzt nicht übermäßig heraus. Playmobil und Bücher zum Beispiel sind ebenfalls Dinge, die bei Kindern und Eltern überaus beliebt sind.“

Die beiden Frauen vom Team der Kinderkleider- und Spielzeugbörse, die die Kolpingfamilie jeweils im Frühjahr und Herbst veranstaltet, können das so genau sagen, weil sie am Samstag – und das nicht zum ersten Mal – an zwei von insgesamt zehn Kassen stehen und abrechnen. Sie sehen, was Besucher im Bürgerhaus sich aus dem großen Angebot von 120 Ausstellern herausgefischt haben.

„Wir hatten dieses Mal auch zwei Fahrräder für Kinder, die schnell weg waren.“ Und was die eigens für Schwangere eingerichtete Ecke mit umfassender Erstlingsausstattung betrifft: „Viele Sachen davon sind im Handumdrehen vergriffen.“

Für die Barbies gilt das nicht in gleichem Maße. Einige Exemplare liegen auch eine Zeit lang nach der Öffnung in der Abteilung für Spielzeug übereinander, manche wären zu haben für 1,50 oder 2 Euro – spottbillig im Vergleich zum Anschaffungspreis. Kleine Mädchen werfen im Vorbeigehen mindestens einen interessierten Blick darauf, zuweilen erwächst daraus auch spontan ein größeres Interesse. Und manchmal hat eine Barbie Glück, dann sie findet just an ihrem Geburtstag ein neues Zuhause.

Vom Verkaufserlös behält die Kolpingfamilie 20 Prozent ein, mit einem Teil der Einnahmen begünstigt sie stets die drei Kindergärten und den Förderkreis der Grundschule. Unterstützt werden sollen dieses Mal zudem die Sanitäter vor Ort.

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