BOM und Laientheater unterhielten ihre Gäste im Bürgerhaus
Musikalische Mördersuche

Metelen -

Das BOM und die Schauspieler des Chor-Theaters verstanden es, unterstützt von Metelener Schützenbrüdern, den Mordfall im Schützenwald mit eingängigen Krimi-Melodien auf amüsante und kurzweilige Art zu kombinieren.

Samstag, 30.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 14:50 Uhr
Frauenpower als Unterstützung für die Polizei. Das Spiel der Laientruppe überzeugte ebenso wie die Ausstattung der Bühne und natürlich die zitatenreiche Musik des Blasorchesters.
Frauenpower als Unterstützung für die Polizei. Das Spiel der Laientruppe überzeugte ebenso wie die Ausstattung der Bühne und natürlich die zitatenreiche Musik des Blasorchesters. Foto: Sabine Sitte

Gegen eine robuste Bratpfanne und zwei beherzte ältere Damen hatte der Killer am Ende keine Chance: Der „Mord im Schützenwald“ des Musiktheaters im Tatort Meideln war nach einer mehr als zweistündigen fieberhaften Suche aufgeklärt.

Zur ausverkauften Premiere des Gemeinschaftprojektes des Metelener Blasorchesters (BOM) und der Plattdeutschen Theatergruppe am Samstagabend in der Bürgerhalle hatten Akteure und Publikum gleichermaßen Spaß an Sprache, Spiel und Musik.

BOM-Jahreskonzert

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  • Das BOM und die Schauspieler des Chor-Theaters verstanden es, unterstützt von Metelener Schützenbrüdern, den Mordfall im Schützenwald mit eingängigen Krimi-Melodien auf amüsante und kurzweilige Art zu kombinieren.

    Foto: Sabine Sitte
  • Das BOM und die Schauspieler des Chor-Theaters verstanden es, unterstützt von Metelener Schützenbrüdern, den Mordfall im Schützenwald mit eingängigen Krimi-Melodien auf amüsante und kurzweilige Art zu kombinieren.

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    Foto: Sabine Sitte
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  • Das BOM und die Schauspieler des Chor-Theaters verstanden es, unterstützt von Metelener Schützenbrüdern, den Mordfall im Schützenwald mit eingängigen Krimi-Melodien auf amüsante und kurzweilige Art zu kombinieren.

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    Foto: Sabine Sitte

Selbst James Bond kam auf einen Kurzbesuch vorbei, engagiert zur Unterstützung im Mordfall „Schützenwald“: Beim traditionellen Königsschießen war nach dem ersten Schuss des amtierenden und gut angesäuselten Schützenkönigs Eugen (Ferdi Laurenz) ein dunkelhäutiger Mann mit einem Treffer in der Brust aus dem Gebüsch gefallen. Die herbeieilenden Dorfpolizisten Heini (Heinz Teupen) und Dirk (Dirk Konert) hatten mehrere Fragen zu klären: Wer war das Opfer? Und wer der Täter?

Mit konsequenter Ahnungslosigkeit wurstelten sie sich fortan durch die Ermittlungen und waren samt plattdeutscher Behäbigkeit ein Stachel im Ehrgeiz der Münsteraner Kriminalhauptkommissarin Wilmsberg (Hille Westphal). Nur Dank tatkräftiger Frauenpower von Metelens „Miss Marple“ Mia – Elisabeth van Goer in unnachahmlicher Komik – und Busenfreundin Paula (Andrea Bröker) war der Suche nach dem Mörder des Ganoven Friedhelm Hampelmann (Barny Herdering) ein robustes Ende gesetzt.

In nahtlosem Übergang wechselte die Handlung immer wieder raffiniert zwischen dem spannenden Geschehen vor der Bühne und der musikalischen Umrahmung durch das Orchester, dirigiert von Dirk Brünenborg und Nils Tegethoff, mit Klassikern wie der Tatort-Titelmusik, aus „Der Pate“ oder James Last- und James Bond-Medleys. Zu „Preußens Gloria“ zogen die Vertreter der fünf Metelener Schützenvereine als Parolemannschaft (Hauptmann: Markus Wesseler) unter die imaginäre Vogelstange und während der Mördersuche war selbst „Das Phantom der Oper“ verdächtig.

Ob Musik oder Theater: Beide Genres haben sich wunderbar ergänzt und miteinander harmoniert. Hinter dem Projekt stand zunächst die Suche nach etwas, was beides miteinander verbindet. „Das Orga-Team des BOM hatte die Idee, gemeinsam etwas mit der Theatergruppe machen zu wollen“, erinnert sich Saxophonistin Dagmar Jänsch. „Es sollte ein Krimi sein, weil wir darin viele Musikstücke integrieren konnten.“ Und, so Dirigent Dirk Brünenborg: „Man möchte den Leuten auch mal etwas anders bieten.“

So hatten sich die Laienschauspieler Heinz Teupen, Dirk Konert und Markus Wesseler hingesetzt und exklusiv nach der Titelliste des BOM ein Theaterstück geschrieben.

Herausgekommen ist ein kurzweiliges, charmant humorvolles und spannendes Wechselspiel zwischen rustikalem Laientheater mit viel plattdeutschem Lokalkolorit und einem musikalisch anspruchsvollen Hit-Potpourri im Krimi-Thema. Der Lohn: viele Lacher und begeisterter Applaus des Publikums.

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