Kammerkonzert des Voirin-Quartetts in der Dankeskirche
Klassisches und Zeitgenössisches

Metelen -

Ein Kammerkonzert mit dem Voirin-Streichquartett findet am Sonntag (28. April) um 17 Uhr in der renovierten Evangelischen Dankeskirche statt.

Freitag, 26.04.2019, 07:00 Uhr
Das Voirin-Quartett, bestehend aus (v.l.) Lucie Stepanova (Cello), Cordula Kocian (Violine), Karl Sousa (Violine) und Maria Smith (Bratsche).
Das Voirin-Quartett, bestehend aus (v.l.) Lucie Stepanova (Cello), Cordula Kocian (Violine), Karl Sousa (Violine) und Maria Smith (Bratsche). Foto: Veranstalter

Dabei erklingen Werke von Juan Cristóstomo de Arriaga, der vom Veranstalter als ein später spanischer Mozart angekündigt wird, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und des zeitgenössischen Komponisten Henning Schmidt. Dessen neueste Komposition ist das im Dezember des vergangenen Jahres entstandene Streichquartett „In schwarzer Nacht“, das sich durch „ein eigentümliches Schwanken zwischen musikantischer Schlichtheit und kompositorischer Raffinesse“ auszeichne, wie es in der Ankündigung heißt.

Die vier Musiker des Voirin-Quartetts kennen sich seit vielen Jahren und spielen zusammen in verschiedenen kammermusikalischen Formationen. Alle haben bereits erfolgreich auf internationalen Bühnen musiziert, bevor sie sich 2016 zum Voirin-Quartett zusammenschlossen, um sich der Pflege und Verbreitung der klassischen und der romantischen bis hin zur zeitgenössischen Streichquartettliteratur zu widmen.

Die Gründung des Ensembles geht zurück auf die Initiative der Geigerin Cordula Kocian, Mitbegründerin des bekannten Faust-Quartetts, und der tschechischen Cellistin Lucie Stepanova. Gemeinsam mit der Bratschistin Mara Smith traten sie bereits als Trio auf, bevor Karl Sousa als Primarius dazustieß und das Quartett komplettierte.

Namensgeber des Quartetts ist der französische Geigenbogenbauer François Nicolas Voirin (1833-1885). Ausgehend von den Entwicklungen des wohl bedeutendsten französischen Geigenbauers des 19. Jahrhunderts, J. B. Vuillaume, der die besten und talentiertesten Bogenmacher seiner Zeit in sein Atelier in Paris für sich arbeiten ließ, entwickelte Voirin frühere Bogenmodelle weiter und erfand seinen eigenen Stil. Dabei zeichnen sich seine Bogen vor allem durch warme Klangfarben und Eleganz aus. In dieser Zeit avancierte er zu einem der bedeutendsten Bogenmacher. Große Musiker wie Eugène Ysaÿe, Carl Flesch und Emanuel Feuermann spielten seine Instrumente. „Das Voirin-Quartett, dessen Primarius Karl Sousa einen Voirin-Bogen von ungefähr 1865 besitzt, fühlt sich dem edlen Geist dieses Bogenbauers verpflichtet“, heißt es in dem Pressetext abschließend.

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Das Konzert des Voirin-Quartetts beginnt am Sonntag (28. April) um 17 Uhr in der Evangelischen Dankeskirche, Heeker Straße 27. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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