Dankeskirche offiziell wiedereröffnet
Im Kirchraum Halt im Göttlichen finden

Metelen -

Mit einem festlichen Gottesdienst, einer offiziellen Wiedereröffnungsfeier und einem kulturellen Rahmenprogramm, für

Montag, 17.06.2019, 06:00 Uhr
Nach dem Eröffnungsgottesdienst am Morgen verteilte Pfarrerin Imke Philipps (r.) symbolische Bausteine für das Gotteshaus.
Nach dem Eröffnungsgottesdienst am Morgen verteilte Pfarrerin Imke Philipps (r.) symbolische Bausteine für das Gotteshaus. Foto: Irmgard Tappe

Die frisch renovierte Dankeskirche platzte am Sonntagmorgen sprichwörtlich aus den Nähten. Pastorin Imke Philipps wirkte glücklich angesichts der gelungenen Renovierung des evangelischen Gotteshauses.

Ehrentraud Kroll, Gemeindemitglied aus Metelen, habe der Kirche eine Erbschaft hinterlassen, die eine Renovierung erst möglich gemacht hätte, erklärte Philipps. „Außerdem“, fuhr sie fort, „sind wir sehr dankbar, dass sich durch die Kooperation mit der Kulturinitiative dieser Raum für viele Menschen öffnet.“

Die Pastorin erinnerte an den Bau der Kirche 1952. Damals hätten hier viele Menschen nach ihrer Vertreibung aus Schlesien eine neue Heimat gefunden. Philipps bezeichnete die Kirche als Ort, an dem man ungestört seine Gedanken schweifen lassen und Halt im Göttlichen finden könne. Superintendent Joachim Anicker gratulierte zu dieser „ausgesprochen geschmackvollen Maßnahme.“ Aus der in die Jahre gekommenen Dankeskirche sei ein einladender Raum zur Belebung der Christen und der Bürger dieser Gemeinde geworden.

Der einfühlsame Gesang des Frauenchores „Canatabile“ unter Leitung von Martha Szöcs und die instrumentale Begleitung von Kreiskantor Dr. Tamás Szöcs verliehen diesem ersten offiziellen Gottesdienst in der neu renovierten Kirche einen feierlichen Klang.

Zur Wiedereröffnungsfeier versammelten sich noch einmal viele Gäste in den Kirchenbänken. Unter diesen gesellten sich auch Bürgermeister Gregor Krabbe und Pfarrer Thomas Stapper von katholischen Gemeinde. „Ich glaube, Evangelen und Katholiken ergänzen uns hier in Metelen sehr gut“, betonte Stapper und wünschte viel Erfolg für die Zukunft.

Anschließend übernahm Clara Beutler von der Kulturinitiative das Rahmenprogramm. Sie ließ die Geschichte der evangelischen Kirche auf humorvolle Weise Revue passieren und überreichte feierlich eine geschmückte Nachbarschaftsbank als Geschenk im Namen der KIM. Auf dieser nahm Monika Vortkamp Platz und erzählte auf Plattdeutsch einen Schwank über den Bau des evangelischen Gotteshauses.

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