Schützenfest
Jan Bußmann regiert die Naendorfer

Metelen -

Jan Bußmann ist der neue Regent der Naendorfer Schützen. Er sicherte sich die Regentschaft beim traditionellen Schießen am Schützenfest-Montag. Zur Mitregentin erkor er seine Lebensgefährtin Marlen Hösing. Bei prächtigem Sommerwetter verfolgten viele den Wettbewerb.

Montag, 24.06.2019, 19:00 Uhr
Marscherleichterung für die Schützen: Nur die Offiziellen behielten ihre Jacken an. Die Naendorfer bejubelten nach seinem Königsschuss den neuen Regenten Jan Bußmann, der seine Lebensgefährtin Marlen Hö­sing zur Königin erkor.
Marscherleichterung für die Schützen: Nur die Offiziellen behielten ihre Jacken an. Die Naendorfer bejubelten nach seinem Königsschuss den neuen Regenten Jan Bußmann, der seine Lebensgefährtin Marlen Hö­sing zur Königin erkor. Foto: Dorothee Zimmer

Gegen 14.30 Uhr brachen am Montag für den Holzvogel im Gemeindewald hoch oben im Kugelfang die letzten Minuten an. Die Naendorfer Schützen hatten ihn in etwa drei Stunden schon ordentlich gerupft, und mittlerweile wippte er bedenklich hin und her. Die Frage war nur noch, bei wem von den insgesamt acht ambitionierten Schützenbrüdern der Vogel fallen würde.

Das tat er schließlich bei Jan Bußmann vom Sunnenkamp. Um 14.37 Uhr bejubelten die Schützenbrüder und viele Schaulustige nach insgesamt 278 Schüssen den 30-jährigen König, der seine Lebensgefährtin Marlen Hösing zur Königin erkor.

Naendorfer Schützenfest

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  • Traditionell am Schützenfestmontag legten die Naendorfer Schützen auf den Vogel an.

    Foto: Dorothee Zimmer
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Bußmann scherzte beim Entgegennehmen der Glückwünsche seiner ärgsten Konkurrenten, er habe sich quasi geopfert: „Ihr wolltet ja alle nicht Schützenkönig werden.“ Das entsprach nun ganz und gar nicht den Tatsachen, gerne hätten auch Sebastian Homann, Franz-Josef Laumann, Josef Leuters, Hermann-Josef Lücking, André Schultealbert oder Josef Weßling den Schützenthron bestiegen. Für sie gibt es eine neue Chance beim nächsten Schützenfest.

Vorstandsleute von Schützenvereinen sind in der Regel auskunftsfreudig. Geduldig beantworten sie allerlei Fragen, und gestern nahm sich der Vorsitzende Michael May unter anderem die Zeit, den Hintergrund eines neuen Kettenschrankes zu erklären, in dem während des Schützenfestes am Schießstand die Ketten für den neuen und alten König hinter Glas zu sehen sind; Theo Klockenkemper hat ihn angefertigt. „So kann jeder die Königsketten auch mal genauer anschauen, denn sonst werden sie entweder um den Hals getragen oder liegen im Tresor. Wobei der ideelle Wert höher ist als der materielle.“ Bei einer Frage aber geben sich Führungsriegen stets bedeckt, nämlich die, ob bereits im Vorfeld Königsanwärter bekannt sind. Und auch diesmal gab es dazu keine Infos, lediglich den lapidaren Hinweis von Jens Wiggenhorn: „Der Vogel wird runtergeschossen, nicht runtergeküert.“

Am Vormittag traten rund 150 Schützen auf dem Festplatz an. Nach dem Verlesen der Schießordnung durch Adjutant Erwin Tillmann zogen die Schützenbrüder gemeinsam mit dem Blasorchester zum Schützenwald. Den ersten Schuss auf den Vogel gab Bürgermeister Gregor Krabbe ab, den zweiten Pastor Thomas Stapper.

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